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Mein Freiwilliges Jahr

Hallo, hier bin ich!

Hallo und herzlich willkommen auf meinem Blog! Schön, dass ihr hierher gefunden bzw. geklickt habt. In den nächsten Wochen und Monaten werde ich euch einen Einblick in mein Freiwilliges Soziales Jahr, kurz FSJ, geben. Doch bevor ich verrate, was euch so erwartet, möchte ich mich kurz vorstellen!
Mein Name ist Lydia, ich bin 19 Jahre alt und habe im Sommer dieses Jahres mein Abitur bestanden. Meine Hobbys sind Lesen und mich mit Freunden treffen. Außerdem arbeite ich gerne ehrenamtlich in der Kinder- und Jugendarbeit mit und verbringe meist meine Sommer auf deren Gruppenfahrten. Auch wenn das oft eine sehr anstrengende Arbeit ist, liebe ich sie vom ganzen Herzen.
Ich wohne in unserer wunderschönen Hauptstadt, Berlin. Jedoch muss ich zugeben, dass ich auch kleine Dörfer sehr gern habe und ich später aus Berlin wegziehen möchte.
Seit September absolviere ich ein FSJ im Krankenhaus. Dabei liegen meine Einsatzstellen in der Neurologie und der dazugehörigen Intensivstation. Es ist also immer ganz schön was los und ich lerne täglich neue Dinge dazu. Aber was genau alles passiert, erzähle ich euch in den späteren Beiträgen!
Nach meinem FSJ würde ich gerne Medizin studieren, jedoch ist meine Abiturnote nicht gut genug, um sofort einzusteigen. Aus diesem Grund werde ich wahrscheinlich noch eine Ausbildung einschieben. Ich bin auch schon fleißig am Bewerbungen schreiben für Ausbildungen zur Physiotherapeutin, Hebamme, Notfallsanitäterin sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Mal sehen, was da noch auf mich zukommt!
So, nun habt ihr die Person hinter dem Blog ein wenig kennengelernt. Ich freue mich euch in den nächsten Beiträgen aus dem Alltag meines FSJ-Lebens zu berichten.

Autor: Lydia  |  Rubrik: orientieren  |  07.11.2017

Mein freiwilliges Jahr

Raus aus dem Nest

Früher habe ich mir den Auszug von zu Hause immer als kleine Revolution vorgestellt. Endlich würde ich mein eigener Chef sein und tun und lassen, was ich will. Niemand würde mich mehr ermahnen, den Kühlschrank nicht zu lange aufzulassen oder endlich mal mein Zimmer aufzuräumen. Nun habe ich das sichere Nest bei meinen Eltern endgültig verlassen. Das bedeutet, dass ich nun auf eigenen Beinen stehen und Aufgaben meistern muss, die bisher für mich erledigt wurden. Ich muss selbst einkaufen gehen und darauf achten, dass etwas Essbares im Kühlschrank ist. Ich muss dafür sorgen, dass die Wohnung sauber ist und dass ich mit meinem Geld bis zum Monatsende auskomme. Zwar wohne ich jetzt erst seit kurzer Zeit in Marburg, aber bisher ist es trotz aller neuen Herausforderungen ein schönes Gefühl, diesen Schritt gemacht zu haben.
Mein Start in Marburg war zum Glück viel leichter als anfangs befürchtet. Direkt an meinem ersten Tag in der WG stellte mir mein Mitbewohner ein paar seiner Freunde vor und wir verbrachten den Abend zusammen. Für die nächsten Tage wurde ich von ihnen direkt zum Grillen und zu einem Spieleabend eingeladen. Außerdem hat sich mein Mitbewohner die Zeit genommen, mir die Innenstadt, Universität, Mensa und Bibliothek zu zeigen und sämtliche meiner Fragen zu beantworten. Durch meine WG habe ich also direkt neue Leute kennengelernt, worüber ich sehr froh bin.
Ob der Umzug jetzt wirklich einer kleinen Revolution gleichkommt, kann ich noch nicht beurteilen. Jetzt gilt es erst einmal, meine neu gewonnenen Freiräume zu genießen – und den Haushalt irgendwie zu bewältigen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  05.10.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
05.10.2016

Mein Freiwilliges Jahr

Und mein Fazit?

Seit wenigen Wochen bin ich quasi arbeitslos, da ich mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur nun beendet habe. Aus diesem Grund möchte ich ein Fazit ziehen.
Ein Jahr ist nun vergangen, in dem ich viel gelernt und erlebt habe. Es hat großen Spaß gemacht, Veranstaltungen zu planen, zu organisieren und dabei kreativ zu sein. Ich habe gelernt, im Team zu arbeiten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Dabei durfte ich immer eigene Ideen einbringen und habe oft Wertschätzung für meine Arbeit erfahren, wofür ich sehr dankbar bin.
Die schönste Abwechslung zum Arbeitsalltag waren die Seminare. Dort habe ich die unterschiedlichsten Personen getroffen, Freunde gefunden und neue Interessen entdeckt. Es war eine sehr coole Erfahrung, so viele fremde Menschen auf einmal zu treffen und im Laufe der Zeit zu einer kleinen Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Egal ob wir in Spanien oder einem kleinen Kuhdorf in Deutschland waren, die Seminare waren immer wieder ein Highlight.
Außerdem hat mir das FSJ Zeit gegeben, mir Gedanken über meine Zukunft zu machen, eigenes Geld zu verdienen und meinen Hobbys nachzugehen. Ich musste keine Prüfungen schreiben und nichts auswendig lernen, stattdessen blieb nach der Arbeit immer noch genug Zeit für Freunde und Dinge, die Spaß machen. Das war nach 13 Jahren Schule und dem Abitur sehr angenehm und genau das, was ich gebraucht habe.
Zusammengefasst kann ich sagen, dass dieses Jahr eine sehr schöne und aufschlussreiche Zeit war, die mich persönlich auf jeden Fall weiter gebracht hat. Aus diesem Grund würde ich mich jederzeit wieder für ein FSJ entscheiden und kann es nur jedem empfehlen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  22.09.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
22.09.2016