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Mein Freiwilliges Jahr

Und mein Fazit?

Seit wenigen Wochen bin ich quasi arbeitslos, da ich mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur nun beendet habe. Aus diesem Grund möchte ich ein Fazit ziehen.
Ein Jahr ist nun vergangen, in dem ich viel gelernt und erlebt habe. Es hat großen Spaß gemacht, Veranstaltungen zu planen, zu organisieren und dabei kreativ zu sein. Ich habe gelernt, im Team zu arbeiten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen. Dabei durfte ich immer eigene Ideen einbringen und habe oft Wertschätzung für meine Arbeit erfahren, wofür ich sehr dankbar bin.
Die schönste Abwechslung zum Arbeitsalltag waren die Seminare. Dort habe ich die unterschiedlichsten Personen getroffen, Freunde gefunden und neue Interessen entdeckt. Es war eine sehr coole Erfahrung, so viele fremde Menschen auf einmal zu treffen und im Laufe der Zeit zu einer kleinen Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Egal ob wir in Spanien oder einem kleinen Kuhdorf in Deutschland waren, die Seminare waren immer wieder ein Highlight.
Außerdem hat mir das FSJ Zeit gegeben, mir Gedanken über meine Zukunft zu machen, eigenes Geld zu verdienen und meinen Hobbys nachzugehen. Ich musste keine Prüfungen schreiben und nichts auswendig lernen, stattdessen blieb nach der Arbeit immer noch genug Zeit für Freunde und Dinge, die Spaß machen. Das war nach 13 Jahren Schule und dem Abitur sehr angenehm und genau das, was ich gebraucht habe.
Zusammengefasst kann ich sagen, dass dieses Jahr eine sehr schöne und aufschlussreiche Zeit war, die mich persönlich auf jeden Fall weiter gebracht hat. Aus diesem Grund würde ich mich jederzeit wieder für ein FSJ entscheiden und kann es nur jedem empfehlen.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  22.09.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
22.09.2016

Mein Freiwilliges Jahr

Zertifikatsfeier

Das offizielle Ende des Freiwilligen Sozialen Jahrs Kultur und Politik wurde im Rahmen der sogenannten Zertifikatsfeier zelebriert. Die Feier fand in der Kulturfabrik in Koblenz statt und wurde von uns Freiwilligen selbst organisiert.
Obwohl ich mich schon lange auf die Zertifikatsfeier gefreut hatte, bin ich an diesem Abend mit gemischten Gefühlen nach Koblenz gefahren. Einerseits war es toll, die ganze Gruppe noch einmal wiederzusehen, andererseits wusste ich aber, dass es das allerletzte Mal sein würde. Da auch Familienmitglieder, Freunde und Kollegen zur Zertifikatsfeier eingeladen waren, war der Saal vollbesetzt.
Neben dem offiziellen Teil, bei dem alle Freiwilligen nacheinander auf die Bühne gerufen wurden und von unseren Koordinatoren die FSJ-Zertifikate überreicht bekamen, gab es auch ein Bühnenprogramm mit viel Musik und Poesie. Die FSJ-Band spielte ganz unterschiedliche Lieder, Poetry-Slam-Texte wurden vorgetragen und Reden gehalten. Außerdem wurde ein kurzer Film mit Fotos und Videoausschnitten gezeigt, der das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren ließ und uns an die schönsten Momente erinnerte. Als Dankeschön an unsere Koordinatoren für die tollen Seminare haben wir ihnen unter anderem ein gerahmtes Gruppenfoto von uns am Strand in San Sebastián geschenkt. Obwohl jetzt nahtlos ein neuer FSJ-Jahrgang folgt, werden wir dadurch hoffentlich nicht so schnell vergessen.
Bei der anschließenden Aftershowparty wurden viele Anekdoten erzählt, viel gelacht, viel getrunken, viel getanzt und ganz am Ende auch ein paar Tränen verdrückt, weil niemand von uns so ganz glauben wollte, dass das Jahr schon vorbei sein soll.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  13.09.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
13.09.2016

Mein Freiwilliges Jahr

Letzte Male

Nachdem ich in den vergangenen drei Wochen Urlaub hatte, arbeite ich nun wieder – und kann meine verbleibenden Tage hier im Kulturbüro an den Händen abzählen. Mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur neigt sich dem Ende zu. Das wird mir besonders dadurch bewusst, dass ich momentan viele Dinge, die zu meinem Arbeitsalltag gehören, zum letzten Mal mache: ein letztes Mal bei einer Veranstaltung dabei sein, an deren Planung ich von Anfang an beteiligt war. Ein letztes Mal mit den Kollegen zum Schnitzeltag in der Kantine gehen. Ein letztes Mal Urlaub beantragen, um die Überstunden auf meinem Zeitkonto abzufeiern. Ein letztes Mal das FSJ-Gehalt auf meinem Kontoauszug sehen.
Trotzdem gibt es bis Ende August noch einiges zu erledigen. Zum Beispiel muss ich meine angefangenen Projekte und Aufgaben fertig machen. Außerdem steht noch ein Treffen mit der Freiwilligenvertretung, in der ich mich engagiert habe, an. Und natürlich muss ich meinen Schreibtisch endlich einmal richtig aufzuräumen, um Platz für meine Nachfolgerin zu machen. Für meinen letzten Arbeitstag habe ich noch eine kleine Feier geplant und meine Kollegen, mit denen ich in den letzten zwölf Monaten zusammengearbeitet habe, eingeladen. Auch dafür muss ich noch ein paar Vorbereitungen treffen.
Obwohl ich mich mit sehr großen Schritten dem Ende meines Freiwilligendienstes nähere, ist die Vorstellung, bald nicht mehr im Kulturbüro zu arbeiten, noch ein bisschen surreal. Ich habe mich sehr an den Arbeitsalltag und meine Kollegen gewöhnt, sodass mir der Abschied sicher nicht leicht fallen wird.