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Mein Freiwilliges Jahr

Zertifikatsfeier

Das offizielle Ende des Freiwilligen Sozialen Jahrs Kultur und Politik wurde im Rahmen der sogenannten Zertifikatsfeier zelebriert. Die Feier fand in der Kulturfabrik in Koblenz statt und wurde von uns Freiwilligen selbst organisiert.
Obwohl ich mich schon lange auf die Zertifikatsfeier gefreut hatte, bin ich an diesem Abend mit gemischten Gefühlen nach Koblenz gefahren. Einerseits war es toll, die ganze Gruppe noch einmal wiederzusehen, andererseits wusste ich aber, dass es das allerletzte Mal sein würde. Da auch Familienmitglieder, Freunde und Kollegen zur Zertifikatsfeier eingeladen waren, war der Saal vollbesetzt.
Neben dem offiziellen Teil, bei dem alle Freiwilligen nacheinander auf die Bühne gerufen wurden und von unseren Koordinatoren die FSJ-Zertifikate überreicht bekamen, gab es auch ein Bühnenprogramm mit viel Musik und Poesie. Die FSJ-Band spielte ganz unterschiedliche Lieder, Poetry-Slam-Texte wurden vorgetragen und Reden gehalten. Außerdem wurde ein kurzer Film mit Fotos und Videoausschnitten gezeigt, der das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren ließ und uns an die schönsten Momente erinnerte. Als Dankeschön an unsere Koordinatoren für die tollen Seminare haben wir ihnen unter anderem ein gerahmtes Gruppenfoto von uns am Strand in San Sebastián geschenkt. Obwohl jetzt nahtlos ein neuer FSJ-Jahrgang folgt, werden wir dadurch hoffentlich nicht so schnell vergessen.
Bei der anschließenden Aftershowparty wurden viele Anekdoten erzählt, viel gelacht, viel getrunken, viel getanzt und ganz am Ende auch ein paar Tränen verdrückt, weil niemand von uns so ganz glauben wollte, dass das Jahr schon vorbei sein soll.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  13.09.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
13.09.2016

Mein Freiwilliges Jahr

Letzte Male

Nachdem ich in den vergangenen drei Wochen Urlaub hatte, arbeite ich nun wieder – und kann meine verbleibenden Tage hier im Kulturbüro an den Händen abzählen. Mein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur neigt sich dem Ende zu. Das wird mir besonders dadurch bewusst, dass ich momentan viele Dinge, die zu meinem Arbeitsalltag gehören, zum letzten Mal mache: ein letztes Mal bei einer Veranstaltung dabei sein, an deren Planung ich von Anfang an beteiligt war. Ein letztes Mal mit den Kollegen zum Schnitzeltag in der Kantine gehen. Ein letztes Mal Urlaub beantragen, um die Überstunden auf meinem Zeitkonto abzufeiern. Ein letztes Mal das FSJ-Gehalt auf meinem Kontoauszug sehen.
Trotzdem gibt es bis Ende August noch einiges zu erledigen. Zum Beispiel muss ich meine angefangenen Projekte und Aufgaben fertig machen. Außerdem steht noch ein Treffen mit der Freiwilligenvertretung, in der ich mich engagiert habe, an. Und natürlich muss ich meinen Schreibtisch endlich einmal richtig aufzuräumen, um Platz für meine Nachfolgerin zu machen. Für meinen letzten Arbeitstag habe ich noch eine kleine Feier geplant und meine Kollegen, mit denen ich in den letzten zwölf Monaten zusammengearbeitet habe, eingeladen. Auch dafür muss ich noch ein paar Vorbereitungen treffen.
Obwohl ich mich mit sehr großen Schritten dem Ende meines Freiwilligendienstes nähere, ist die Vorstellung, bald nicht mehr im Kulturbüro zu arbeiten, noch ein bisschen surreal. Ich habe mich sehr an den Arbeitsalltag und meine Kollegen gewöhnt, sodass mir der Abschied sicher nicht leicht fallen wird.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  18.08.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
18.08.2016

Mein Freiwilliges Jahr

Oberstadt versus Südstadt

Nachdem ich mich erfolgreich an der Universität in Marburg eingeschrieben hatte, musste ich mich auf die Suche nach einer Bleibe machen. Ich hatte versäumt, mich auf die Warteliste des Wohnheims setzen zu lassen und ganz alleine wollte ich nicht wohnen. Also kam für mich nur eine WG in Frage. Dank sozialer Netzwerke und ein bisschen Geduld war es zum Glück nicht allzu schwer, Inserate zu finden.
Nach mehreren Besichtigungen konnte ich dann allerdings gleich zwei WGs ausschließen. Bei der einen handelte es sich um eine Kellerwohnung ohne viel Tageslicht und in der anderen wurde nur etwas zur Zwischenmiete frei. Dafür kamen zwei andere WGs in die engere Auswahl. Als ich schließlich von beiden WGs eine Zusage bekam, stand ich vor der Qual der Wahl. Die eine Wohnung lag mitten in der Marburger Oberstadt, die andere in der etwas ruhigeren Südstadt. Wie das immer so ist, hatten beide Wohnungen Vor- und Nachteile, weswegen es mir nicht leicht fiel, mich zu entscheiden. In der Oberstadt könnte ich mitten in der Fußgängerzone in einem schönen Altbauhaus wohnen. Das bedeutet einerseits, dass sämtliche Bars und Restaurants direkt vor der Haustür wären, aber andererseits auch, dass ich mich von nächtlicher Ruhe verabschieden musste. Die Südstadt hingegen liegt etwas ruhiger und trotzdem noch zentral, ist aber eben nicht das Herz Marburgs.
Letztendlich habe ich mich für die ruhigere Wohnung entschieden. Da Marburg keine Großstadt ist, kann ich mit dem Fahrrad trotzdem alles innerhalb weniger Minuten erreichen.
Schon im September werde ich umziehen. Ich bin schon sehr gespannt auf das WG-Leben!

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  05.08.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
05.08.2016