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Mein Freiwilliges Jahr

Das Abschlussseminar

Ende Juni kamen alle Freiwilligen aus Kultur und Politik in Rheinland-Pfalz ein letztes Mal zum Abschlussseminar zusammen. Diesmal gab es keine festen Programmpunkte, stattdessen wurde uns die Gestaltung der Woche selbst überlassen. Unsere Koordinatoren stellten uns zahlreiche Materialien zur Verfügung, darunter Farben, Holz, Werkzeug, Spiele und Bastelkram. Damit durften wir unsere Kreativität ausleben und eigene Ideen verwirklichen. So kam es, dass im Laufe der Woche einige kreative Bauwerke entstanden, beispielsweise ein Pool aus leeren Getränkekisten oder ein Springbrunnen. Ich beteiligte mich am Bau einer Hängematte aus Frischhaltefolie. Am Ende konnten tatsächlich bis zu drei Personen darin liegen. Viele nutzten die Zeit auch zum Zeichnen, Schreiben und Musizieren. Andere knüpften Freundschaftsbänder, malten Henna-Tattoos oder drehten Kurzfilme, um die Eindrücke des Seminars einzufangen. Um uns auch sportlich zu betätigen, veranstalteten wir außerdem ein Fußballturnier, bei dem vor allem der Spaß im Vordergrund stand.
Am letzten Abend organisierten wir eine kleine Abschlussshow. Draußen auf der Wiese bauten wir aus Paletten eine Bühne und installierten Licht- und Tontechnik. Die FSJ-Band, die sich im Laufe des Jahres zusammengefunden hatte, gab ein kleines Konzert, bevor ein DJ Musik auflegte. Wir erklärten die Wiese kurzerhand zur Tanzfläche und tanzten bis zum Sonnenaufgang. Niemand wollte so richtig glauben, dass sich dieses letzte Seminar tatsächlich schon dem Ende zuneigte. Während der vier Seminarwochen sind wir zu einer tollen Gruppe zusammengewachsen, haben viel gelacht, gefeiert, getanzt, viel Neues gelernt und Freundschaften geschlossen.
Ganz vorbei ist es dann aber zum Glück doch noch nicht: Ende August steht uns noch die Zertifikatsfeier bevor, bei der wir uns alle noch einmal wiedersehen werden.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  06.07.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
06.07.2016

Mein Freiwilliges Jahr

Unibewerbungen

Die Bewerbungsportale der Universitäten in Deutschland sind seit Anfang Juni geöffnet. Dass ich nach meinem Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur studieren möchte, stand für mich von Anfang an fest. Aus diesem Grund habe ich mich in den vergangenen Wochen ausgiebig mit der riesigen Auswahl an Studienfächern und Universitäten auseinandergesetzt. Dabei merkte ich, dass ich meine Stärken, Schwächen und Interessen durch mein FSJ viel besser kenne, als noch vor einem Jahr. Mittlerweile habe ich mich auch für einen Studiengang entschieden: Soziologie.
Zugegeben, schon bei den Bewerbungen an den verschiedenen Universitäten bin ich fast verzweifelt. In der Regel stellt man die Zulassungsanträge online, was in der Theorie unkomplizierter klingt als es ist. Mehr als einmal waren die Server überlastet, sodass ich Probleme hatte, meinen Antrag überhaupt abzuschicken. Nach der Online-Bewerbung verlangten die meisten Hochschulen außerdem noch einen unterschriebenen Antrag sowie zusätzliche Unterlagen, die per Post eingeschickt werden müssen. Da auch das von Uni zu Uni unterschiedlich ist, habe ich vor lauter ausgedruckten Dokumenten fast den Überblick verloren. Während die eine Universität eine beglaubigte Kopie meines Abiturzeugnisses verlangte, reichte einer anderen eine unbeglaubigte. Einmal musste ich sogar meinen ganzen Lebenslauf mitschicken und einen Nachweis über meinen geleisteten Freiwilligendienst wollte fast jede Universität.
Als ich endlich alles zusammen und die Umschläge in den Briefkasten geworfen hatte, war ich erst einmal erleichtert. Die Bewerbungsfrist endet Mitte Juli, sodass ich erst danach mit Rückmeldungen rechnen kann. Bis dahin möchte ich mir die verschiedenen Städte, in denen ich mich jetzt beworben habe, noch einmal genauer ansehen.

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  23.06.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
23.06.2016

Mein Freiwilliges Jahr

Der neue Kollege

Seit Kurzem arbeitet ein neuer Kollege bei mir im Kulturbüro. Anfangs war ich wenig begeistert darüber, denn das bedeutete gleichzeitig, dass eine meiner Kolleginnen die Abteilung wechselte. Mit dieser habe ich mich sehr gut verstanden und ich wollte mir gar nicht vorstellen, wie es sein würde, sie nicht mehr jeden Tag auf der Arbeit zu sehen und mich mit ihr über alles Mögliche unterhalten zu können. So kam es, dass ich fast ein bisschen missmutig dabei zusah, wie sich der neue Kollege an dem Schreibtisch direkt gegenüber meinem einrichtete. Da half es auch nichts, dass er erst Anfang 30 war und auf den ersten Eindruck ganz nett zu sein schien – so nett wie meine ehemalige Kollegin konnte er gar nicht sein, davon war ich überzeugt.

Dass ich mit dieser Annahme falsch lag, habe ich dann aber schnell gemerkt. Als ich den neuen Kollegen erst einmal ein bisschen besser kennengelernt hatte, stellte ich fest, dass er sehr offen und lustig ist. Mittlerweile verstehen wir uns richtig gut und es macht Spaß, mit ihm zusammenzuarbeiten. Durch diesen Personalwechsel habe ich auch gemerkt, wie viel ich in den neun Monaten meines Freiwilligen Sozialen Jahrs schon gelernt habe. Die meisten Fragen, die mein Kollege zu den verschiedenen Veranstaltungen stellt, kann ich ihm direkt beantworten. Er hat sich sogar schon bei mir bedankt und gesagt, dass ich eine große Unterstützung für ihn sei. Und natürlich freue ich mich, wenn ich helfen kann und meine Arbeit geschätzt wird.

Mein anfänglicher Pessimismus dem neuen Kollegen gegenüber tut mir im Nachhinein ziemlich leid, weil er völlig unbegründet war. Zukünftig nehme ich mir vor, Veränderungen auf jeden Fall unvoreingenommener entgegenzublicken, denn wie sich gezeigt hat, kommt es meistens ohnehin anders, als man denkt.

Autor: Franziska  |  Rubrik: orientieren  |  13.06.2016
Autor: Franziska
Rubrik: orientieren
13.06.2016