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Freiwilligendienst im Ausland

Englische Lernzettel

Umso besser meine französische Projektpartnerin und ich Spanisch sprachen und unsere Einsatzstelle kannten, desto mehr Aufgaben konnten wir übernehmen. Wir arbeiten in einer Stiftung, die mit der Universidad Autónoma de Madrid kooperiert, um jungen Menschen mit geistiger Behinderung den Weg zu einem Universitätsabschluss zu ebnen. Es ist das erste derartige Projekt in Spanien. Der Lernplan gilt somit nur für unsere Schüler, Schulbücher gibt es gar nicht. Sämtliche Lernzettel, Aufgaben und mehr müssen selbst verfasst werden und wir hatten bereits mit der Englischlehrerin darüber gesprochen, dem Englischunterricht noch eine weitere Lektion hinzuzufügen, in der es um Berufe geht. Eine passende Möglichkeit kam dabei schneller als gedacht: Als die Studierenden der Uni demonstrierten und somit auch wir keinen Unterricht machen mussten, hatten wir einige Tage lang Zeit, um neue Aufgaben zu gestalten. Fiktive Zeitungsberichte, in denen Jugendliche zu ihren Berufswünschen befragt werden, Vokabellisten mit hilfreichen Ausdrücken und einige mehr haben wir uns in dieser Zeit überlegt.
Für unsere Schüler naht außerdem eine weitere Herausforderung: die Abschlussprüfungen. Diese legen sie vor verschiedenen Professoren der Uni sowie Stiftungsmitgliedern ab und erzählen von ihrem Werdegang an der Uni, von ihren Praktika und mehr. Langsam fangen wir an, die Schüler darauf vorzubereiten. Es ist für uns eine tolle Möglichkeit, nicht nur die Schüler zu unterstützen, sondern auch zu sehen, wie sie sich in ihrer Zeit an der Uni weiterentwickelt haben.

Mein Freiwilliges Jahr

Eine Pirateninsel vor Alicante

Meine nächste Reise führte mich nach Alicante: In der spanischen Küstenstadt war ich zwei Monate zuvor schon einmal gewesen, aber weil mich die Stadt so sehr begeisterte, wollte ich während meines Freiwilligendienstes unbedingt noch einmal dorthin. Im Endeffekt blieb mir für den Trip nur ein Wochenende und so waren die Bustickets schnell gekauft. Für mich ist Alicante noch immer eine meiner spanischen Lieblingsstädte, weil das Zentrum so vieles vereint: Auf der einen Seite gibt es einen wunderbaren Strand und im Meer kann man auch gut schwimmen, auf der anderen Seite hat Alicante einen wirklich schönen Hafen. Weiter die Küste hinauf gibt es tolle Wanderwege, das Castillo lädt zur Besichtigung ein, aber auch die Altstadt hat wunderschöne, kleine Straße sowie tolle Cafés und Bars!

Für dieses Wochenende hatte ich mir aber etwas Besonderes vorgenommen: Mit einem kleinen Touristenboot fuhr ich auf die Tabarca, eine knapp eine Stunde vor der Küste liegende Insel, die auch gerne als „Piratenfels“ bezeichnet wird. Zweifelte ich am Morgen noch, ob die lange Bootsfahrt den Besuch überhaupt wert sein würde, war ich dort angekommen einfach nur begeistert. Die Insel teilt sich in zwei Teile auf: ein Teil, der ganz grün und verlassen ist, auf dem aber noch ein alter Friedhof und ein größeres, unbewohntes Gebäude stehen, sowie ein zweiter Teil, auf dem auch kleine Hotels und zahlreiche Restaurants zu finden sind. Dabei lohnt es sich wirklich, einfach einmal die gesamte Insel zu umrunden – und weil sie so klein ist, ist das in unter einer Stunde locker möglich!

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  14.10.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Auf nach Sevilla!

Kaum ein Fest scheint in Spanien so bekannt zu sein wie die Frühlingsfeste – und für so ein Frühlingsfest fuhr ich vor einiger Zeit mit einer deutschen Freundin nach Sevilla! Wir nahmen gleich die erste Metro morgens früh um 6 Uhr, um im Anschluss mit dem Reisebus schon gegen 14 Uhr in Sevilla anzukommen, einer der bekanntesten Städte Andalusiens. Zuerst nahmen wir uns etwas Zeit für eine kleine Stadttour: Da die meisten Menschen und gerade die Touristen bereits zur Feria, einem großen Fest auf einem Gelände etwas außerhalb, geströmt waren, hatten wir beinahe das Gefühl, die Stadt für einige Stunden für uns allein zu haben. Besonders der Plaza de España hat mich dabei unendlich beeindruckt: Er ist wunderschön, wirklich groß und lud für so einige Fotos ein!
Bevor wir gegen Mitternacht auf die Feria gingen, verbrachten wir den Abend in der Stadt. Hatten wir während der Führung noch Pech mit dem Wetter, war es inzwischen trocken. Gerade, weil die Stadt wie leergefegt erschien, war es schön, sich in den kleinen Gassen aufzuhalten. Wir taten natürlich das, was alle Touristen tun: sich in einem kleinen Laden eine der rot-weißen Blumenclips kaufen und in die Haare stecken. Auf der Feria holen nämlich die Frauen aus Sevilla die traditionellen Kleider heraus, die in ihrer Farbenpracht wirklich beeindruckend sind! Und da will man wenigstens ein bisschen mithalten. Enttäuscht wurden wir jedoch von den Zelten, in denen gefeiert wird: Ein Großteil von ihnen ist privat, sodass wir nicht hinein gelassen wurden. Gemeinsam mit einigen anderen Erasmusstudierenden und anderen Freunden veranstalteten wir dann jedoch unsere eigene kleine Party– und natürlich eine abschließende Fahrt mit dem Riesenrad, um das Frühlingsfest einmal aus der Luft sehen zu können.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  07.10.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
07.10.2016