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Mein Freiwilliges Jahr

Eine Pirateninsel vor Alicante

Meine nächste Reise führte mich nach Alicante: In der spanischen Küstenstadt war ich zwei Monate zuvor schon einmal gewesen, aber weil mich die Stadt so sehr begeisterte, wollte ich während meines Freiwilligendienstes unbedingt noch einmal dorthin. Im Endeffekt blieb mir für den Trip nur ein Wochenende und so waren die Bustickets schnell gekauft. Für mich ist Alicante noch immer eine meiner spanischen Lieblingsstädte, weil das Zentrum so vieles vereint: Auf der einen Seite gibt es einen wunderbaren Strand und im Meer kann man auch gut schwimmen, auf der anderen Seite hat Alicante einen wirklich schönen Hafen. Weiter die Küste hinauf gibt es tolle Wanderwege, das Castillo lädt zur Besichtigung ein, aber auch die Altstadt hat wunderschöne, kleine Straße sowie tolle Cafés und Bars!

Für dieses Wochenende hatte ich mir aber etwas Besonderes vorgenommen: Mit einem kleinen Touristenboot fuhr ich auf die Tabarca, eine knapp eine Stunde vor der Küste liegende Insel, die auch gerne als „Piratenfels“ bezeichnet wird. Zweifelte ich am Morgen noch, ob die lange Bootsfahrt den Besuch überhaupt wert sein würde, war ich dort angekommen einfach nur begeistert. Die Insel teilt sich in zwei Teile auf: ein Teil, der ganz grün und verlassen ist, auf dem aber noch ein alter Friedhof und ein größeres, unbewohntes Gebäude stehen, sowie ein zweiter Teil, auf dem auch kleine Hotels und zahlreiche Restaurants zu finden sind. Dabei lohnt es sich wirklich, einfach einmal die gesamte Insel zu umrunden – und weil sie so klein ist, ist das in unter einer Stunde locker möglich!

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  14.10.2016
Autor: Marie
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14.10.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Auf nach Sevilla!

Kaum ein Fest scheint in Spanien so bekannt zu sein wie die Frühlingsfeste – und für so ein Frühlingsfest fuhr ich vor einiger Zeit mit einer deutschen Freundin nach Sevilla! Wir nahmen gleich die erste Metro morgens früh um 6 Uhr, um im Anschluss mit dem Reisebus schon gegen 14 Uhr in Sevilla anzukommen, einer der bekanntesten Städte Andalusiens. Zuerst nahmen wir uns etwas Zeit für eine kleine Stadttour: Da die meisten Menschen und gerade die Touristen bereits zur Feria, einem großen Fest auf einem Gelände etwas außerhalb, geströmt waren, hatten wir beinahe das Gefühl, die Stadt für einige Stunden für uns allein zu haben. Besonders der Plaza de España hat mich dabei unendlich beeindruckt: Er ist wunderschön, wirklich groß und lud für so einige Fotos ein!
Bevor wir gegen Mitternacht auf die Feria gingen, verbrachten wir den Abend in der Stadt. Hatten wir während der Führung noch Pech mit dem Wetter, war es inzwischen trocken. Gerade, weil die Stadt wie leergefegt erschien, war es schön, sich in den kleinen Gassen aufzuhalten. Wir taten natürlich das, was alle Touristen tun: sich in einem kleinen Laden eine der rot-weißen Blumenclips kaufen und in die Haare stecken. Auf der Feria holen nämlich die Frauen aus Sevilla die traditionellen Kleider heraus, die in ihrer Farbenpracht wirklich beeindruckend sind! Und da will man wenigstens ein bisschen mithalten. Enttäuscht wurden wir jedoch von den Zelten, in denen gefeiert wird: Ein Großteil von ihnen ist privat, sodass wir nicht hinein gelassen wurden. Gemeinsam mit einigen anderen Erasmusstudierenden und anderen Freunden veranstalteten wir dann jedoch unsere eigene kleine Party– und natürlich eine abschließende Fahrt mit dem Riesenrad, um das Frühlingsfest einmal aus der Luft sehen zu können.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  07.10.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
07.10.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Verspätungen in Spanien

Angeblich sind die Spanier ja recht locker in Sachen Pünktlichkeit. Das wurde mir vor meiner Abreise so oft erzählt. Mein erster Eindruck war zuerst einmal, dass das gar nicht stimmte: Gleich bei meinem ersten Seminar wurden wir darauf hingewiesen, dass wir pünktlich sein sollten. Umso länger ich jedoch in meinem Projekt arbeitete, desto klarer wurde mir, dass Spanier einfach entspannter auf Verspätungen reagieren: Wenn ich mit zehn Minuten Verspätung zur Arbeit kam, wurde nicht einmal eine Erklärung erwartet. In Deutschland hätte ich vermutlich ausführlich davon erzählt, wie ich beim Frühstück aufgehalten worden war, auch wenn diese Geschichten in meinen Ohren manchmal eher wie ein Gesprächseinstieg als eine Entschuldigung klingen.
Auch die Metro in Madrid erschien mir von Anfang an wirklich verlässlich und sämtliche Busreisen klappten ohne weitere Probleme. Dafür saß ich aber auch schon einmal knappe 20 Minuten in einem Zug, der im Bahnhof hielt, aber einfach nicht weiterfahren wollte – irgendwann wurde ich darauf hingewiesen, dass anscheinend gestreikt wurde. Zu dem Zeitpunkt war ich schon so spät für meinen Salsa-Unterricht dran, dass ich gleich zuhause geblieben bin.
Auch als mich zum ersten Mal eine Freundin aus Deutschland besuchen wollte, wurde mir schnell klar, dass Reisen nicht immer so funktionieren, wie sie geplant wurden: Zwei Stunden bevor ich sie vom Flughafen abholen wollte, bekam ich eine SMS mit dem Inhalt, dass die Notausgänge des Flugzeugs ausgefallen seien, daher nicht alle Passagiere mitgenommen werden konnten und sie nun ganze 24 Stunden später ankommen würde – ein Glück, dass mir selbst bis jetzt so ein Durcheinander erspart blieb!

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  26.09.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
26.09.2016