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Freiwilligendienst im Ausland

Englisch und weitere Schwierigkeiten

In meinen letzten Blogeinträgen habe ich viel von meinen Reisen erzählt. Jetzt wird es Zeit, auch einmal wieder etwas über meine Arbeit zu berichten: Mein Freiwilligendienst findet zum Großteil in der Universidad Autónoma de Madrid statt. Ich unterstütze die Dozenten in zwei Klassen, die jungen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit geben, hier einen speziellen Abschluss zu machen. Eins kann ich euch über die Arbeit mit ihnen schon sagen: Langweilig wird es hier nie!
Seit Anfang des Jahres gebe ich in den Klassen selbst Englischunterricht – meist in der Kleingruppe. Meine vier bis fünf Schüler haben inzwischen schon ein recht gutes Niveau, einfache Texte und Konversationen verstehen sie schon ganz gut. Da uns noch die letzte Lektion für dieses Jahr fehlte, haben meine Projektpartnerin und ich die vergangenen Tage genutzt, um diese vorzubereiten: Die Schüler sollen lernen, anderen zu erzählen, wo sie gerne einmal arbeiten würden. Dafür haben wir Vokabellisten zusammengestellt und uns Aufgaben überlegt.
Außerdem haben wir vor einigen Tagen Vorstellungsgespräche mit ihnen geprobt und Beispielfragen wie „Warum sollten wir als Firma Sie einstellen?“ gestellt. Schnell wurde klar, dass diese Frage viele unserer Schüler überfordert: Die Fähigkeit, sich in eine andere Person hineinzuversetzen, fällt ihnen einfach schwer. Umso toller ist es, dass ich dies mittlerweile erkennen kann, denn je besser meine Spanischkenntnisse werden, desto mehr kann ich mit den Schülern üben.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  08.09.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
08.09.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Ausflug nach Cuenca

Das Reisefieber hat mich gepackt – das brauche ich wohl gar nicht mehr zu leugnen. Diesmal ging es für einen Tagesausflug in die spanische Provinz Cuenca. Eine Freundin und ich hatten uns dafür schon angemeldet, bevor wir überhaupt wussten, was genau Cuenca ist. Der Ausblick, mal wieder ein Wochenende lang der Großstadtluft zu entkommen und aus Spaniens Hauptstadt zu flüchten, hatte uns schnell überzeugt.
Ich liebe Madrid dafür, dass es so viel zu bieten hat: Langeweile kennt diese Stadt nicht, schlafen tut sie auch nicht. Nachts um vier ist auf manchen Straßen mehr los als nachmittags. Und doch merke ich immer wieder, dass ich die Wochenenden dazu nutzen muss, dem Großstadttrubel zu entkommen.
Unser Tagesausflug führte uns dabei nicht nur nach Cuenca selbst, sondern auch in die „La Ciudad Encantada“: Diese gleicht einem Park, in dem Steine wachsen. Wachsen? Ja, wachsen! Sie sehen tatsächlich so aus, als wären sie aus dem Boden gewachsen. Viele sind beinahe dreieckig und stecken mit der Spitze im Boden wie ein Baum mit seiner Baumkrone.
Nach der Felslandschaft ging es weiter nach Cuenca selbst – einer Stadt, die man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte! Dort gibt es wunderschöne Häuser, eine tolle Kirche und vor allem ein Stadtzentrum, das unglaublich viel spanisches Flair verströmt.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  25.08.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
25.08.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Besuch aus Deutschland

Bisher hatten mich nur mein Onkel und meine Tante in Madrid besucht und trotz Chaos am Flughafen und Regenwetter hatten wir dennoch ein tolles gemeinsames Wochenende. Da ich neulich eine ganze Woche lang frei hatte, nutzten meine Eltern und meine Schwester die Chance, mir ebenfalls einen Besuch abzustatten.
Nachdem wir uns knapp drei Monate nicht gesehen hatten, war die Freude am Flughafen natürlich groß. Ich lebe mittlerweile schon ganze sechs Monate in Spaniens lebendiger Hauptstadt und kenne dementsprechend viele Orte, die ich ihnen unbedingt zeigen musste. So starteten wir unsere Besichtigungstour im Zentrum, arbeiteten uns zur Gran Via vor und schließlich zu den Parks und Museen.
Wieder einmal merkte ich, dass man eine Stadt mit anderen Augen sieht, sobald man Besuch bekommt. Sonst fehlt mir oft die Zeit, um in ein Museum zu gehen und auch richtige Restaurants besuche ich in Madrid nur selten. In dieser Besuchswoche hatte ich Zeit, all das nachzuholen. Wir verbrachten die Woche vor allem damit, stundenlang durch die Stadt zu laufen und haben so einige Orte gesehen, die selbst ich noch gar nicht kannte: Seit Wochen wollte ich beispielsweise schon ins Reina Sofia, eines der größten Museen dieser Stadt, und doch hatte ich es bis dahin einfach noch nicht geschafft. Da ist es doch einfach schön, wenn man nach einem halben Jahr noch einmal die Chance bekommt, die Stadt aus Touristenaugen zu sehen.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  16.08.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
16.08.2016