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Freiwilligendienst im Ausland

Besuch aus Deutschland

Bisher hatten mich nur mein Onkel und meine Tante in Madrid besucht und trotz Chaos am Flughafen und Regenwetter hatten wir dennoch ein tolles gemeinsames Wochenende. Da ich neulich eine ganze Woche lang frei hatte, nutzten meine Eltern und meine Schwester die Chance, mir ebenfalls einen Besuch abzustatten.
Nachdem wir uns knapp drei Monate nicht gesehen hatten, war die Freude am Flughafen natürlich groß. Ich lebe mittlerweile schon ganze sechs Monate in Spaniens lebendiger Hauptstadt und kenne dementsprechend viele Orte, die ich ihnen unbedingt zeigen musste. So starteten wir unsere Besichtigungstour im Zentrum, arbeiteten uns zur Gran Via vor und schließlich zu den Parks und Museen.
Wieder einmal merkte ich, dass man eine Stadt mit anderen Augen sieht, sobald man Besuch bekommt. Sonst fehlt mir oft die Zeit, um in ein Museum zu gehen und auch richtige Restaurants besuche ich in Madrid nur selten. In dieser Besuchswoche hatte ich Zeit, all das nachzuholen. Wir verbrachten die Woche vor allem damit, stundenlang durch die Stadt zu laufen und haben so einige Orte gesehen, die selbst ich noch gar nicht kannte: Seit Wochen wollte ich beispielsweise schon ins Reina Sofia, eines der größten Museen dieser Stadt, und doch hatte ich es bis dahin einfach noch nicht geschafft. Da ist es doch einfach schön, wenn man nach einem halben Jahr noch einmal die Chance bekommt, die Stadt aus Touristenaugen zu sehen.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  16.08.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
16.08.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Wir feiern den Frühling!

Kennt ihr spanische Frühlingsfeste? Glaubt mir: Es gibt eine Menge davon! Eins davon trägt den Namen „Las Fallas“ und findet jedes Jahr im schönen Valencia statt. Das ganze Jahr über werden von Vereinen und Nachbarschaftsgruppen haushohe Pappmaschee-Figuren gebaut und dann am letzten Tag des Fests um Mitternacht in Brand gesetzt. So ein Spektakel darf man sich natürlich nicht entgehen lassen – und so saß ich am Wochenende des Festes mit meiner Projektpartnerin im Bus auf dem Weg nach Valencia.
Dort angekommen blieb uns gar nicht so viel Zeit, die verschiedenen Pappmaschee-Figuren in Ruhe zu bewundern: Wir hatten das Gefühl, dass sich ganz Spanien an diesem Tag in der Stadt befand. Die Plätze und Straßen waren dermaßen voll, dass es Ewigkeiten dauerte, von einem Ort zum anderen zu gelangen. Als wir einige Stunden später im Bus auf dem Rückweg nach Madrid saßen, war ich noch immer begeistert von dem Feuerspektakel, aber auch gestresst von den Menschenmassen.
Dennoch muss ich sagen, die Fallas waren ein Spektakel, das man sich wirklich nicht entgehen lassen sollte! Noch einmal möchte ich an diesem Wochenende jedoch nicht in Valencia sein.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  03.08.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
03.08.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Und nächstes Jahr?

Die Hälfte meines Freiwilligendienstes ist bereits vorbei. Auf der einen Seite fühle ich mich, als wäre ich gerade erst in Madrid angekommen. Auf der anderen Seite kann ich mir nicht mehr vorstellen, die Stadt wieder zu verlassen. Die Universität, Tortilla, Tapas und Paella, der Wein und die Sprache – all das fühlt sich so sehr nach meinem Zuhause an, dass ich zwischendurch sogar mit dem Gedanken gespielt habe, in Spanien zu studieren.
Mittlerweile bin ich davon aber wieder abgekommen. Zum einen möchte ich zum Studieren nämlich in eine kleinere Stadt als Madrid, zum anderen müsste ich dafür noch viel besser spanisch sprechen. Außerdem möchte ich noch in anderen Ländern leben und befürchte, dass ich vielleicht keine Lust mehr auf ein Auslandssemester oder -praktikum haben werde, wenn ich sowieso schon im Ausland studiere. Also werde ich doch zurück nach Deutschland gehen. Jetzt muss ich nur noch herausfinden, was ich studieren will.
Nebenbei grübele ich auch darüber, was von meinem Auslandsaufenthalt letztendlich übrigbleiben wird. Wen werde ich nach diesem Jahr wiedersehen? Meine französische Projektpartnerin und ich sprachen darüber, uns in unseren Heimatländern zu besuchen oder gemeinsam zu verreisen. Ich bin gespannt, ob wir das wirklich hinbekommen.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  19.07.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
19.07.2016