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Freiwilligendienst im Ausland

Blog, Infoveranstaltung & Co.

Seit Beginn meines Freiwilligenjahres arbeiten meine französische Projektpartnerin und ich jeweils einen Vormittag pro Woche im Büro. Haben wir diesen Vormittag zu Beginn häufig noch dafür genutzt, sämtlichen Papierkram zu erledigen, haben wir inzwischen auch Zeit für andere Sachen, wie einen Blog über unser Freiwilligenjahr zu schreiben. Ich war von Anfang an begeistert von dieser Idee. Zum einen finde ich es total super, dass ich mir ihn später immer wieder anschauen kann, und zum anderen können sich künftige Bewerber dadurch schon einmal ein Bild von unserer Einsatzstelle machen. Wir schreiben den Blog auf spanisch, weshalb wir anfangs immer deutlich mehr Fotos als Text veröffentlichten, fügen am Ende aber auch immer eine kurze Zusammenfassung auf Englisch ein. Um mehr Studierende auf den Europäischen Freiwilligendienst und das Programm Erasmus+ aufmerksam zu machen, haben wir außerdem eine Infosession veranstaltet: Dafür haben wir eine Präsentation vorbereitet, in der wir einmal den Europäischen Freiwilligendienst an sich und einmal unser Leben hier in Madrid vorstellen, haben Poster in allen Fakultäten der Uni verteilt und saßen schließlich vor knapp 25 Studierende und berichteten von unseren Erfahrungen. Ich finde es immer wieder verrückt, wie wenige das Programm Erasmus+ doch kennen, obwohl es so eine tolle Möglichkeit bietet, einmal im Ausland zu leben und sich in einem Projekt zu engagieren. Gerade planen wir einen Infofilm, um auch in sozialen Netzwerken mehr auf den Europäischen Freiwilligendienst aufmerksam zu machen – ich bin schon gespannt, ob das klappt.

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  14.06.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
14.06.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Ein EVS-Wochenende in Alicante

Ich reise für mein Leben gerne – und was wäre eine bessere Zeit dafür, als während eines Freiwilligendiensts im Ausland? Dank unserer Zwischenseminare haben wir die Möglichkeit, viele Freiwillige aus ganz Spanien kennenzulernen und so traf ich auf meinem zweiten Seminar in Spanien Hanna, eine deutsche Freiwillige, die in Alicante ihren Freiwilligendienst macht. Am vergangenen Wochenende saß ich im Bus auf dem Weg dorthin, um sie zu besuchen.

Das ist das Tolle an einem Freiwilligendienst: Es ist ganz egal, wenn kurzfristig jemand zu Besuch kommt, man freut sich einfach, so viele Leute wie möglich kennenzulernen. Während ich in Madrid nur mit meiner französischen Projektpartnerin zusammenwohnte, lebt Hanna in einer Vierer-WG mit anderen Freiwilligen, die außerdem noch zwei weitere Besucher hatten – das Haus war also voll. Ich fand es super, sowohl andere Freiwillige kennenzulernen, als auch ihre Einsatzstelle einmal zu sehen: Die meisten Freiwilligen arbeiten in sozialen Projekten, in Jugendzentren, Schulen und so weiter, aber Hanna arbeitet aber in der Burg von Alicante und kümmert sich dort um die Touristen.

Liebgewonnen habe ich auch Alicante: Verstand ich bei unserer Reise nach Málaga aufgrund des andalusischen Dialekts kein Wort, sprechen sie in Alicante das Spanisch, das ich aus Madrid bereits gewohnt bin. Auch die Stadt selbst ist wirklich schön: Der Strand lädt zum Entspannen ein und das alte Stadtviertel, mit seinen kleinen, bunten Häusern und engen Gassen, wie man es sich bei einer spanischen Stadt vorstellt, ist wunderschön. Für mich ist Alicante bis jetzt definitiv eine der schönsten Städte, die ich hier gesehen habe!

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  03.06.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
03.06.2016

Freiwilligendienst im Ausland

Was für eine Sprache sprechen wir eigentlich?

Zu Beginn meines Freiwilligendienstes sprach ich noch kein Wort Spanisch und fand es schwierig, dass meine französische Projektpartnerin und ich uns nicht auf Englisch verständigen konnten. Mittlerweile bin ich heilfroh darüber, denn so sind wir gezwungen, miteinander Spanisch zu sprechen – und das klappt überraschenderweise wirklich gut.

Bis heute fasziniert mich, wie man eine Sprache nur durchs Sprechen lernen kann. Ich hatte in den ersten drei Monaten in Madrid keinen Spanischunterricht und schaute mir viele Wörter und Wendungen bei anderen ab, sodass ich mich trotzdem irgendwann ganz gut verständigen konnte. Und nicht nur mir ging es so, sondern auch den anderen Freiwilligen, die zuerst kein Wort spanisch konnten.

„Aber wenn ihr alleine seid, sprecht ihr doch Englisch, oder?“, fragen uns manchmal die spanischen Freiwilligen, mit denen wir in der Uni arbeiten und wir schütteln lachend den Kopf. Für sie ist es wohl kaum vorstellbar, mit unserem Spanischniveau den Alltag zu meistern, für mich wäre das vermutlich umgekehrt in meinem Heimatland mit schlechten Deutschkenntnissen auch nicht möglich. Manchmal zweifle ich auch daran, ob wir überhaupt Spanisch sprechen – hin und wieder fällt eine französische Redewendung auf Spanisch, ein deutsches Wort, an das man einfach mal ein „o“ oder „a“ anhängt in der Hoffnung, dass es dadurch spanisch klingt – aber immerhin: Wir verstehen uns ganz gut und wissen inzwischen, dass man mit Google Translator, Händen, Füßen und Co. doch ganz schön weit kommen kann!

Autor: Marie  |  Rubrik: orientieren  |  27.05.2016
Autor: Marie
Rubrik: orientieren
27.05.2016