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Freiwilligendienst im Ausland

Die thailändische Sprache

Meiner Meinung nach sollte man innerhalb eines Freiwilligenjahres einige Wörter, Sätze und Redewendungen in der Sprache des Gastlandes lernen, um sich wenigstens ein bisschen verständigen zu können. Thailändisch fällt mir besonders deshalb schwer, weil es eine tonale Sprache ist, das heißt jede Silbe wird mit einem festgelegten Ton gesprochen. Insgesamt gibt es fünf verschiedene Töne ich finde weder das Hören noch das Sprechen der hohen, tiefen, mittleren, steigenden und fallenden Töne einfach. Doch wie sagt ein Sprichwort: „Übung macht den Meister!“ Einige Wörter unterscheiden sich nur dadurch, dass sie anders betont werden, zum Beispiel maa (mittlerer Ton = kommen), máa (hoher Ton = Pferd) und maa (steigender Ton = Hund). Zwar erschließen sich Thais die Bedeutung eines Wortes bei falscher Betonung aus dem Zusammenhang, aber trotzdem würde ich es gern richtig machen.

Die Grammatik des Thailändischen hingegen finde ich einfach und schnell zu verstehen. Man kann nämlich schon mit ein oder zwei Wörtern einen ganzen Satz bilden. Ein Beispiel: „Kao-jai mai“ bedeutet „Verstehst du?“, „Kao-jai“ heißt „Ja, ich verstehe.“ Insgesamt gibt es 44 Konsonanten und 32 Vokale beziehungsweise Vokalkombinationen. Das sind zwar viele neue Buchstaben in einer anderen Schreibweise, aber immerhin gibt es keine komplizierten Satzstellungen.

Mir ist aufgefallen, dass die meisten Thais sich unglaublich freuen, wenn man sich mit ihnen in ihrer Landessprache unterhält. Sie sind dann ganz schön beeindruckt von dem „Farang“ (Ausländer) Meiner Meinung nach kommt man dadurch auch schneller in den Alltag, lernt mehr Menschen, das Land und seine Kultur besser und intensiver kennen.

Autor: Julia Z.   |  Rubrik: orientieren  |  05.12.2014
Autor: Julia Z.
Rubrik: orientieren
05.12.2014

Freiwilligendienst im Ausland

Meine Tipps für gelungene Ferien im Gastland

Im Oktober hatte ich zwei Wochen Schulferien. Eigentlich war eine Reise in den Süden Thailands, mein Umzug in meine zweite Gastfamilie sowie ein Ausflug in den „Khao Yai“-Nationalpark geplant. Letztendlich hat jedoch nur das Wochenende im Nationalpark stattgefunden. Die Reise in den Süden musste aufgrund des Wetters – in Thailand herrscht Regenzeit von Juli bis Oktober – kurzfristig abgesagt werden. Bedingt durch starke Regenfälle und kleine Unwetter verkehren nämlich einige Fähren nicht. Deshalb erster Tipp: Plane deinen Urlaub in den Subtropen je nach Saison und bester Reisezeit, damit deine Reise nicht ins Wasser fällt. Ich hatte mir zudem noch eine starke Erkältung sowie einen schlimmen Magen-Darm-Virus eingefangen. Mein zweiter Tipp: Versuch erst gar nicht, mit einer Erkältung oder einem Magen-Darm-Virus auf Reisen zu gehen. Es raubt dir die letzten Kräfte. Meiner Meinung nach wird man schneller gesund, wenn man ein paar Tage im Bett verbringt und sich ausruht, auch wenn dabei vielleicht wertvolle Zeit verloren geht oder man sich zu Hause langweilt. Aber falls Langeweile in den eigenen vier Wänden aufkommen sollte, dann hier Tipp Nummer drei: Nimm dir dein Wörterbuch, Übungsheft oder das Internet und bilde dich in der jeweiligen Landessprache weiter. Eine Sprache zu lernen ist aufwendig und beansprucht viel Zeit. Ich habe in den Ferien das erste Mal richtig Zeit gefunden, mich sowohl mit der Wort- als auch Schriftsprache der Thais auseinanderzusetzen.

Vierter Tipp: Triff Freunde, erkunde deine Stadt, unternimm etwas mit deiner Gastfamilie oder mach Sport. Hauptsache du gehst raus! Und mein letzter, allgemeiner Tipp, den man eigentlich jeden Tag anwenden kann: Schreib auf, was dich an den einzelnen Tagen glücklich gemacht hat, denn meist sind es die Kleinigkeiten, die im Alltag viel zu schnell untergehen. So hast du eine schöne Erinnerung.

Autor: Julia Z.   |  Rubrik: orientieren  |  12.11.2014
Autor: Julia Z.
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12.11.2014

Freiwilligendienst im Ausland

Deutsch-Camp

Bevor Mitte Oktober nun auch endlich die Ferien für uns Lehrer begannen, haben wir noch ein „Vier-Sprachen-Camp“ organisiert. Mit circa 120 Schülerinnen und 15 Lehrern war ich drei Tage lang in Suphan Buri (circa eine Stunde nördlich von Bangkok). Unterrichtet haben wir auf Deutsch, Französisch, Chinesisch und Japanisch Los ging es mit einem Ausflug ins „Bueng Chawak“-Aquarium. Die Attraktion des Aquariums sind zwei lange Tunnel, die durch ein Haifisch- und eine Pazifikbecken führen. Man kann Schildkröten, viele bunte Fische und natürlich meterlange, große Haie beobachten. Danach haben sich die Gruppen jeder Sprache zunächst für eine Kochstunde getroffen, in der ein landestypisches Gericht zubereitet wurde. Wir haben Bratwürstchen mit Bratkartoffeln gekocht. Das Thema des Abends war dann „ die Sprache des Baumes“. Es ging um die deutsche Eiche und ihre Bedeutung sowie den allgemeinen Aufbau eines Baumes. Die Schülerinnen haben außerdem eigene Bäume gebastelt und diese dann zu einem großen, individuellen Wald zusammengeklebt. Der zweite Tag stand unter dem Motto „die vier Jahreszeiten“. Frühling, Sommer, Herbst und Winter haben wir ihnen durch Spiele, Texte und Lieder nähergebracht. Am Nachmittag haben wir ein Theaterstück und ein Jahreszeitenlied mit passendem Tanz einstudiert, welches wir am Abend in der großen Gruppe präsentierten. Jedes Land hatte seine eigene Idee und Geschichte zu den vier Jahreszeiten und deren Bedeutung. Es waren sehr gute und witzige Präsentationen.

Das Camp zu planen, zu gestalten und durchzuführen war eine spannende, interessante und erlebnisreiche Erfahrung. Denn es lief nicht immer alles nach Plan. Es gab viele kurzfristige Änderungen und kleine organisatorische und zeitliche Probleme, die man schnellstmöglich lösen musste. Aber egal wie durcheinander und chaotisch alles war, irgendwie hat trotzdem alles gut geklappt und die Schülerinnen hatten eine lustige und schöne Zeit.

Autor: Julia Z.   |  Rubrik: orientieren  |  27.10.2014
Autor: Julia Z.
Rubrik: orientieren
27.10.2014