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Freiwilligendienst im Ausland

Was ich lernte, bewundere und was mich inspirierte (Teil 3)

Mariella (Dänemark):

Ich schätze Mariella auf um die 40 und wir waren sofort Freunde. Das kenne ich aus Deutschland so nicht, weil man da eher mit Leuten aus der eigenen Altersgruppe befreundet ist. Mit ihr bringe ich den Spruch „Ein Fremder ist nur ein Freund, den du noch nicht kennst“ in Verbindung. Ich sprach mit ihr darüber, ob wir uns vorstellen könnten, jemals auszuwandern, und wir kamen zu dem Schluss, dass es besser sei, zu bereuen, nicht ausgewandert zu sein, als zu bereuen, die Familie zurückgelassen zu haben.

Buch des Mönchs Anselm Grün:

„Wir bleiben nur lebendig, wenn wir uns wandeln und das Nest verlassen.“

John (England):

„Ach, ihr sprecht alle wunderbar Englisch. Solange ich verstehe, was ihr sagen wollt, hat die Sprache doch ihren Zweck erfüllt, nämlich die Verständigung. Alles andere ist nicht wichtig.“

Busaufschrift:

„Life is an adventure.”

Sande (Neuseeland):

Sie amüsierte sich immer köstlich über die Menschen, die wie sie am Meer leben und es trotzdem schaffen schlecht drauf zu sein. Wenn man will, kann man immer etwas Schönes entdecken, über das man sich freuen kann.

Elena (Mitreisende):

“Don’t cry that it’s over. Smile that it happened.”

Mara (Mitreisende):

„Bereue deine Entscheidungen nicht. Lebe damit und mach es das nächste Mal besser.“

 

Autor: Miriam  |  Rubrik: orientieren  |  21.09.2012
Autor: Miriam
Rubrik: orientieren
21.09.2012

Freiwilligendienst im Ausland

Was ich lernte, bewundere und was mich inspirierte (Teil 2)

Mit ihrem Buch „Eat Pray Love“ inspirierte mich Elizabeth Gilbert. Das Buch, das auch verfilmt wurde, ist vor allem für eine Reise sehr empfehlenswert.

In Italien lernte sie, dass das Kolosseum zwar kaputt ist, aber dass man nur aus Ruinen etwas Neues bauen kann. Und sie lernte, das Leben zu genießen, das „dolce far niente“ oder „the sweetness of doing nothing“, denn die Amerikaner würden zu hart arbeiten und nur Pausen machen, wenn man ihnen sage, dass sie es verdient hätten.

In Indien besuchte sie ein Ashram, um zu meditieren. Dort traf sie Richard, der ihr sagte, dass sie das Sightseeing aufgeben solle, dafür habe sie noch viel genug Zeit. Vielmehr sei sie auf einer spirituellen Reise. Elizabeth entgegnet darauf, dass es doch schade um die vielen wunderschönen Dinge wäre, die es in Indien zu sehen gebe, nachdem sie extra um die halbe Welt gereist sei. Es sei doch Verschwendung, ihre Zeit ausschließlich an einem Ort zu verbringen. Richard entgegnete, dass sie auf ihn hören und die nächsten drei Monate jeden Tag meditieren solle. Er versprach ihr, dass sie anfangen werde Dinge zu sehen, die so wunderschön seien, dass sie Steine auf das Taj Majal werfen wollen werde.

Dieses Gespräch, das vielleicht auf den ersten Blick belanglos oder vielleicht auch unpassend wirkt, ist meiner Meinung nach äußerst hilfreich für jede Reise. Ich nenne es das „Paris-ohne-Eiffelturm-Prinzip“. Denn wenn man ein Land bereist und nur versucht, alle Sehenswürdigkeiten wie Punkte auf einer To-Do-Liste abzuarbeiten, dann läuft man Gefahr, die wirklich besonderen Dinge nicht zu sehen. Ich musste das erst lernen, da ich es gewohnt bin, die Kontrolle zu behalten und alles zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe. Als ich aber bereit dazu war, Dinge auf mich zukommen zu lassen, begann der schönste Teil meiner Reise.

Autor: Miriam  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  14.09.2012
Autor: Miriam
Rubrik: auszeit nach dem abi
14.09.2012

Freiwilligendienst im Ausland

Was ich lernte, bewundere und was mich inspirierte

Wer offen ist, kann unwahrscheinlich viel lernen. Während des Reisens ist man zwar so, wie man ist, und doch verändert es einen. Für mich fühlt es sich so an, als hätte ich nicht völlig Neues an mir entdeckt, dafür aber das Gute ausgebaut. Im Folgenden sind die Namen der Menschen, Sprüche, Bücher und Inspirationen aufgelistet, die mich zum Nachdenken gebracht haben oder mich inspirierten. Denn man kann von jedem und aus allem etwas lernen.

Josh (Schottland):

„Wer sagt, dass du studieren musst? Folge nicht blind dem, was allgemein als gut angesehen wird. Ist es nicht erschreckend, sich selbst jetzt schon zu sehen, wie man in 20 Jahren aussehen wird? Guter Job, nette Familie, ein Haus, einen Hund und damit Ende? Lass das Leben auf dich zukommen.“

Buch „Namma“:

„Ihr Menschen aus dem Westen müsst immer ein Urteil über den Tag abgeben.“

Tanja, ihr neuseeländischer Mann und ihre Schwiegereltern:

Tanja ist die Cousine meiner Mitreisenden Elena. Während ihres Auslandssemesters in Neuseeland verliebte sie sich, wanderte aus und heiratete. Ich habe sie und ihren Mann als Menschen kennengelernt, die das Leben in vollen Zügen genießen, großmütig und einfach sie selbst sind. Tanjas Schwiegereltern haben mich und Mara genauso wie ihre Verwandte Elena behandelt und uns ein Zuhause in der Fremde gegeben.

Autor: Miriam  |  Rubrik: orientieren  |  06.09.2012
Autor: Miriam
Rubrik: orientieren
06.09.2012