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Freiwilligendienst im Ausland

Was ich lernte, bewundere und was mich inspirierte

Wer offen ist, kann unwahrscheinlich viel lernen. Während des Reisens ist man zwar so, wie man ist, und doch verändert es einen. Für mich fühlt es sich so an, als hätte ich nicht völlig Neues an mir entdeckt, dafür aber das Gute ausgebaut. Im Folgenden sind die Namen der Menschen, Sprüche, Bücher und Inspirationen aufgelistet, die mich zum Nachdenken gebracht haben oder mich inspirierten. Denn man kann von jedem und aus allem etwas lernen.

Josh (Schottland):

„Wer sagt, dass du studieren musst? Folge nicht blind dem, was allgemein als gut angesehen wird. Ist es nicht erschreckend, sich selbst jetzt schon zu sehen, wie man in 20 Jahren aussehen wird? Guter Job, nette Familie, ein Haus, einen Hund und damit Ende? Lass das Leben auf dich zukommen.“

Buch „Namma“:

„Ihr Menschen aus dem Westen müsst immer ein Urteil über den Tag abgeben.“

Tanja, ihr neuseeländischer Mann und ihre Schwiegereltern:

Tanja ist die Cousine meiner Mitreisenden Elena. Während ihres Auslandssemesters in Neuseeland verliebte sie sich, wanderte aus und heiratete. Ich habe sie und ihren Mann als Menschen kennengelernt, die das Leben in vollen Zügen genießen, großmütig und einfach sie selbst sind. Tanjas Schwiegereltern haben mich und Mara genauso wie ihre Verwandte Elena behandelt und uns ein Zuhause in der Fremde gegeben.

Autor: Miriam  |  Rubrik: orientieren  |  06.09.2012
Autor: Miriam
Rubrik: orientieren
06.09.2012

Freiwilligendienst im Ausland

Ende einer halbjährigen Reise

Im März 2011 war es dann so weit: Der Rückflug stand an. Und ich war bereit dazu, auch wenn man natürlich immer traurig und auch irritiert ist, wenn etwas zu Ende geht. Am Flughafen von Sydney checkten wir nochmal unsere Mails, was so schön war, denn viele meiner Freunde und Verwandten hatten geschrieben, dass sie sich auf mich freuten.

Die Rückreise war dann sehr anstrengend. 24 Stunden und nur eine kurze Pause in Singapur, um umzusteigen. Ich empfehle wirklich jedem eine längere Pause, wenn nicht sogar eine Übernachtung einzulegen. Als wir auf deutschem Boden aufsetzten, waren meine Beine geschwollen. Wie komisch es war, wieder in Deutschland zu sein. Der Körper reist schnell, aber die Seele muss erst mal hinterher kommen.

Und dann kam der Moment, als wir den gesicherten Bereich verließen und durch die Absperrung gingen. Es war so, so schön! Da standen meine Eltern und meine Cousine und ich spürte weder mein schweres Gepäck noch die Schmerzen. Auf dem Bild, das meine Mutter sofort von mir machte, strahle ich über das ganze Gesicht, ich konnte gar nicht mehr aufhören, so hab ich mich gefreut und auch meine Eltern und meine Cousine waren glücklich. Dann wurde ich noch von hinten angetippt und meine andere Cousine überraschte mich (sie hatte davor gesagt, sie könne nicht kommen). Wir saßen da, tranken Kaffee, grinsten uns an und konnten es nicht glauben. Ich war wieder daheim. In solchen Momenten regiert nur das Gefühl, wirklich realisiert ist noch lange nichts.

Autor: Miriam  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  04.09.2012
Autor: Miriam
Rubrik: auszeit nach dem abi
04.09.2012

Freiwilligendienst im Ausland

Zitate und Tipps für die Reise

  • Das Leben ist ein Buch. Wer nicht reist, hat nur eine Seite gelesen.
  • Blühen wie der Baum und nicht fragen: warum?
  • Wandern wie der Wind und nicht fragen: wohin?
  • Fallen wie ein Blatt und nicht fragen: wann?
  • Sprich dich aus!
  • Meet a totally stranger – you.
  • Alles geschieht aus einem Grund.
  • Mach dir Sorgen, wenn es soweit ist. Es kommt meistens eh anders, als man denkt.
  • Denk nicht so viel. Tu es aus Spaß an der Freude.
  • Live life at the fullest.
  • Life is a wave.
  • Du hast mehr Kraft, als du denkst, das Ziel kann hinter der nächsten Biegung liegen.
  • What you put out there comes back to you.
  • Was wir an anderen bewundern, tragen wir auch in uns.
  • Wer nach Perfektion strebt, wird feststellen, dass sich die Messlatte verschiebt.
  • Kämpfe nicht gegen deine Fehler. Nehme sie an und sie werden nachlassen.
Autor: Miriam  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  30.08.2012
Autor: Miriam
Rubrik: auszeit nach dem abi
30.08.2012