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Freiwilligendienst im Ausland

In Vertretung von Ruth

Im Rahmen ihres FSJs war Ruth bereits in ein paar Erlanger Grundschulen gegangen, hatte zusammen mit den Kindern typisch nicaraguanische Spiele gespielt und mit ihnen das Nationalgericht Gallo Pinto (Reis mit Bohnen) gekocht. Eine Nicaraguanerin, die schon seit vielen Jahren in Erlangen lebt, hatte sie dabei begleitet und das Nötigste übersetzt.

Vor einigen Wochen war dann die Anfrage eines Gymnasiums gekommen, ob sie nicht auch dort einen kleinen Vortrag halten könnte. Doch hatte sie zu genau dieser Zeit ein FSJ-Seminar und so war ich gefragt worden, ob ich nicht eine Unterrichtsstunde über das Leben nicaraguanischer Jugendlicher vorbereiten könnte. Außerdem sollte ich ein paar Informationen darüber geben, wie man einen Freiwilligendienst selber organisieren kann, da sich viele Schülerinnen und Schüler der Kollegstufe nicht sicher seien, ob sie nach dem Abi direkt eine Ausbildung machen, studieren oder sich vielleicht doch erst einmal eine Art Auszeit nehmen sollen. So hatte ich während der letzten Tage meines Praktikums eine kleine PowerPoint-Präsentation mit Fotos aus San Carlos vorbereitet.

Autor: Esther  |  Rubrik: orientieren  |  22.06.2011
Autor: Esther
Rubrik: orientieren
22.06.2011

Freiwilligendienst im Ausland

Wie die Zeit rast und rennt und rinnt

Gestern noch bin ich nach einem wunderschönen Osterfest zu Hause voller Wehmut in den Eurocity nach Decin gestiegen. Jetzt ist es Juni. Wo sind die letzten sechs Monate nur geblieben?! Warum rast die Zeit so schnell an mir vorbei?! War nicht eben noch Winter? Warum knallt mir die Sonne mit 30 Grad ins Gesicht?!

Vor genau einem Jahr war ich mit meinem Abitur fertig, in Dauerbestlaune, bereit die Welt zu erobern, angefangen in Tschechien . Ein Jahr, habe ich gedacht, ein Jahr in der Tschechischen Republik, das ist eine Ewigkeit! Wo ist diese Ewigkeit hin?! In drei Wochen sind Sommerferien! In 20 Tagen ist die schönste Schulzeit meines Lebens, nämlich die tschechische, vorbei!

Es ist nicht zu fassen. In der Schulmensa hängt ein großer Kalender, jeden Mittag hab ich darauf geschaut: Ich weiß noch, wie ich mich im Februar gefragt habe, wie es wohl im Juni sein wird, kurz vor Schluss. Jetzt weiß ich es. Es ist fürchterlich. Entgegen aller Prophezeiungen hab ich das Gefühl, hier nie wieder weg zu wollen! Liberec ist die schönste Stadt der Welt und im Herzen komme ich aus Nordböhmen!

Autor: Inga  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  16.06.2011
Autor: Inga
Rubrik: auszeit nach dem abi
16.06.2011

Freiwilligendienst im Ausland

Zum Geburtstag viel Glück

„Zum Geburtstag viel Glück, zum Geburtstag viel Glück! Zum Geburtstag, liebe Inga…!“

Es hätte nicht viel gefehlt und mein rotes Tablett voll Suppe und Knödel wäre mit einem lauten Knall auf dem Fußboden gelandet. Die fünfte Stunde war gerade vorbei, ich befand mich in der Schulmensa, um arglos meine Mahlzeit zu mir zu nehmen, da meine tschechischen Lehrerkolleginnen lauthals dieses Lied an. Ich war gerührt. Mund und beide Backen standen mir offen, sie mussten das geübt haben, es war fast akzentfrei. Nach zwei Schocksekunden bedankte ich mich überschwänglich, ich muss gestrahlt haben wie ein Honigkuchenpferd.

Zwei Stunden zuvor war ich nicht weniger freudig überrascht gewesen, als mich Elli, Katja, Nicki und Claudia aus der dritten Klasse abfingen: Strahlend hielten sie mir eine Winnih-Pooh Geschenktüte hin, der ich eine wunderhübsche Kette und eine gelbe Kaffeetasse entnahm.

Nachmittags fabrizierte ich mit meinem Mitfreiwilligen hier einen wundervollen Geburtstagskuchen mit viel Schokolade und Rum, abends ging es in die Cocktailbar mit ein paar Tschechen. Es war ein richtig schöner Geburtstag, der zu Hause nicht besser hätte sein können!

Autor: Inga  |  Rubrik: orientieren  |  13.06.2011
Autor: Inga
Rubrik: orientieren
13.06.2011