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Bachelor live

Von der Grippewelle erwischt

Trotz optimistischer Gedanken, dass mich die Grippewelle nicht erwischen würde, ist es leider passiert. Neben Halsschmerzen, Husten, laufender Nase und Niesattacken plagt mich Kraftlosigkeit. Das alles hält mich vom Hausarbeitenschreiben ab. Momentan traue ich mich nicht einmal in die Bibliothek, da ich keinen anstecken will. Da bleibt mir wohl nur, mich zu Hause auszukurieren und fleißig meine wunde Nase einzureiben.
Mein schlechtes Gewissen wegen der Pause in Sachen Hausarbeit beschäftigt mich aber sehr. Die Literatur habe ich so gut wie zusammen und einen Teil habe ich bereits fertiggeschrieben. Aber im Moment bin ich wie gelähmt, wenn ich vor dem Bildschirm sitze und die aneinandergereihten Buchstaben vor mir sehe. Ausreden wie „Ach, den Großteil kann ich auch an einem Tag runterschreiben“ hemmen zudem meinen Schreibfluss – und der Abgabetermin rückt immer näher.
Es sieht stark danach aus, als müsste ich eine Verlängerung beantragen. Damit hätte ich kein Problem, denn neben einem Umzug, der Grippe und der Organisation der Praktika hatte ich einfach wenig Zeit und Nerven, um mich durchgängig an diese Arbeit zu setzen. Beim Studium geht es zwar meist um Termine und Fristen, aber bei Hausarbeiten habe ich ohnehin das Gefühl, dass Zeit eine untergeordnete Rolle spielt. Da ich zumindest thematisch auf dem richtigen Weg bin, mache ich mir keine allzu großen Sorgen. Jetzt steht erst mal die schnelle Genesung im Vordergrund.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  12.03.2018

Bachelor live

Gibt es ein Wintertief?

Vor einigen Tagen saß ich in der Bibliothek und wartete auf eine Freundin, mit der ich zum Lernen verabredet war. Zwei Studentinnen gingen an mir vorbei und unterhielten sich darüber, wie nervig sie den Winter finden. Es sei dunkel, kalt und es gäbe nicht viel Abwechslung, obwohl man die zwischen dem Lernen oder dem Schreiben von Hausarbeiten gut gebrauchen könnte.
Gibt es so ein Wintertief wirklich? Aus eigener Erfahrung würde ich sagen: ja. In meiner Schulzeit habe ich ein Jahr lang an einem Sport-Projektkurs teilgenommen, bei dem ich jede Woche beim Sportunterricht an einer Förderschule in der Nähe meines Gymnasiums ausgeholfen habe. Da gibt es Auf und Abs, mal verstanden sich die Schüler besser, mal weniger. In dem Quartal zwischen den Weihnachts- und Osterferien war es aber auf jeden Fall am anstrengendsten: Zum einen werden da die Halbjahreszeugnisse vergeben, die Schüler und Lehrer unter Druck setzen. Zum anderen folgen darauf keine Ferien – stattdessen ist es das längste Quartal, sodass bald die Luft raus ist.
Bevor ich nach meinem Abitur meinen Freiwilligendienst begann, erzählte man uns auf einem Seminar, dass es normal ist, sich gegen Mitte des Freiwilligendienstes schlecht zu fühlen. Am Anfang ist man noch begeistert von all dem Neuen und gegen Ende zählt man den Countdown herunter. In der Mitte spürt man jedoch, dass alles zuvor Schöne und Neue doch nicht so toll ist – oder zumindest anders als gewohnt. Der Tipp: Augen zu und durch. Es gibt Phasen, in denen nicht alles glatt läuft, und das sollte man von Anfang an wissen und akzeptieren.
In der Uni ist es nicht anders. Wir wohnen alleine oder mit WG-Mitbewohnern, die ähnlich viel Zeit wie wir selbst mit Lernen verbringen müssen. Es gibt im Winter kaum etwas anderes zu tun, man kann zwischen Seminaren nicht draußen Zeit verbummeln, möchte eigentlich nur in Cafés oder zuhause sitzen. Und dann sind da noch die Klausuren!
Ein Wintertief? Das konnte ich definitiv schon bei einigen Studierenden beobachten. Meine Tipps? Serien, Tee und Wärmflaschen.

Autor: Marie  |  Rubrik: studium  |  09.03.2018
Autor: Marie
Rubrik: studium
09.03.2018

Bachelor live

Zweite Chance

Nachdem mein erstes Bewerbungsgespräch nicht so gut wie erhofft gelaufen war, unterhielt ich mich mit einigen Kommilitonen über das Thema Praktikumssuche. Ich wollte wissen, ob sie nur bei mir so schleppend verläuft, oder ob andere ähnliche Probleme haben. Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meinen Sorgen nicht alleine war und auch einige meiner Kommilitonen bereits an unserem doch sehr theoretischen Studiengang der Publizistik gezweifelt hatten.

Die ersten, die ihr Pflichtpraktikum schon hinter sich hatten, meinten, dass man am Anfang nicht wählerisch sein dürfe. Lieber solle man erst mal ein Praktikum machen, das vielleicht nicht ganz so attraktiv scheint, um mit den ersten praktischen Erfahrungen bei künftigen Bewerbungen bessere Chancen zu haben. Die meisten empfahlen außerdem, es im journalistischen Bereich zu probieren, da es dort leichter sei, einen Praktikumsplatz zu finden. Nach vielen Gesprächen dieser Art hatte ich mich mit dem Gedanken abgefunden, bei irgendeiner Regionalzeitung ein Praktikum zu absolvieren, obwohl mich der Bereich PR viel mehr reizt.

Überraschenderweise hatte ich kurz darauf eine neue E-Mail in meinem Posteingang – von der Agentur, bei der ich mein erstes Vorstellungsgespräch hatte. Sie stammte jedoch von einer anderen Abteilung und enthielt eine zweite Einladung zu einem persönlichen Gespräch, sofern ich auch Interesse an einem Praktikum im Bereich „Corporate Communication“ hätte. Ich freute mich riesig, denn egal, wie das Gespräch ausgehen würde, wusste ich wenigstens, dass ich mich bei meinem ersten Gespräch so schlecht nicht angestellt haben konnte. Sonst wäre ich sicher nicht intern einer anderen Abteilung als Praktikantin vorgeschlagen worden.