Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Studentenleben live

Der Wandel und ein Neuanfang

Auch zu Beginn des vierten Semesters machte mir meine Verletzung zu schaffen. Ich fragte mich, ob ich das Tanzstudium tatsächlich durchziehen sollte. Bei der Achillessehnenentzündung war es nämlich nicht geblieben. Mein Becken und mein Rücken taten teilweise so stark weh, dass ich mich im Trainingssaal in eine Ecke kauerte und mir übel wurde. Da einige meiner Kommilitonen einen Bandscheibenvorfall hatten, entschloss ich mich, meine Lendenwirkbelsäule untersuchen zu lassen. Meine Bandscheiben waren zum Glück in Ordnung, aber meine Hüfte zeigte Überlastungserscheinungen und die Ärztin vermutete einen Knorpelriss. Wenn ich weiterhin studierte, würde ich also definitiv meine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Da ich mir mit Medizin eine Alternative überlegt hatte, das Tanzen aber nicht ganz aufgeben wollte, ging ich zur Studienberatung und fragte nach, ob ich das Tanzstudium in Teilzeit beenden und parallel in Köln ein Medizinstudium aufnehmen könnte, das ich ebenfalls in Teilzeit absolvieren wollte. Die Studienberatung eröffnete mir jedoch, dass ich Medizin nur als Erststudium starten könne, was bedeutete, dass ich versuchen müsste, mein Tanzstudium als Zweitstudium zu beantragen. Dazu benötigte ich jedoch die Zustimmung des Rektorats und der Abteilungsleitung. Ich machte also einen Termin bei meiner Abteilungsleiterin aus und arbeitete in der Zwischenzeit bereits an meinen Stundenplan, um beide Studiengänge unter einen Hut zu bringen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie meinen Plan ablehnen würde, doch so kam es. Ich war ziemlich enttäuscht, entschied mich aber schließlich für die Medizin. Mit einem Studienplatz in Leipzig startete ich in einen neuen Lebensabschnitt und beendete endgültig mein Tanzstudium.

Autor: Mila  |  Rubrik: orientieren  |  10.03.2016
Autor: Mila
Rubrik: orientieren
10.03.2016

Studentenleben live

Vorankommen in Jura

Heute war ich nach drei Wochen Unipause das erste Mal wieder in Bayreuth, um meine Seminararbeit in Umweltrecht zu recherchieren. Ich fing mit Rechtswissenschaften wirklich von Null an. Ich wusste anfangs nicht einmal, wie man einen Gesetzestext liest, geschweige denn, wie einer aufgebaut ist oder wo er zu finden ist. Mittlerweile weiß ich immerhin wie die gängigsten Verweise zu verstehen sind und wo ich nachschauen muss, wenn mich jemand auf einen bestimmten Paragraphen anspricht. Für meine Seminararbeit bleibt mir trotzdem nur der Gang in die Bibliothek.

Eigentlich mag ich die gemütliche Atmosphäre von Bibliotheken. Allerdings hat die Rechtswissenschaftsbibliothek nichts Gemütliches. Mich setzen die vielen Studierende, die alle scheinbar enorm fleißig am arbeiten sind, tierisch unter Druck. Was mir an der Teilbibliothek der Rechtswissenschaften auch nicht geheuer ist, ist die Regel, dass keine Jacken und Taschen mitgenommen werden dürfen. Stattdessen muss man seine Habseligkeiten in einen kalten Korridor zu Bergen von anderen Taschen und Jacken legen. Spätestens, wenn ich planlos vor den Regalen stehe, um das eine bestimmte Gesetz zu suchen, fühle ich mich gänzlich unwohl. In so einem Zustand kann ich nicht an einer Seminararbeit schreiben, weshalb ich einige Seiten, die ich dafür benötige, fotografiere und eingescanne. Man darf nämlich nur ganz wenige Bücher aus dieser Bibliothek ausleihen. Ich hoffe, dass ich die Texte in entspannterer Atmosphäre lesen und verstehen werde.

Autor: Mia  |  Rubrik: studium  |  08.03.2016
Autor: Mia
Rubrik: studium
08.03.2016

Studentenleben live

Ein deutsch-tschechisches Seminar

Das vergangene Wochenende verbrachte ich wieder einmal auf einem deutsch-tschechischen Seminar – dem ahoj.info Videoworkshop 2016.

Zwanzig junge Menschen aus Deutschland und Tschechien fanden sich dieses Mal wieder in Waldmünchen in der Jugend Bildungsstätte zusammen, um gemeinsam Filme zu schneiden und das jeweilige Nachbarland besser kennenzulernen. Ich habe bereits im letzten Jahr daran teilgenommen und auch dieses Mal war die Stimmung super. Da ich mittlerweile schon recht gut in der deutsch-tschechischen Welt vernetzt bin, dauerte die Kennenlernphase auch nicht lange. Dazu trug aber auch die tolle Atmosphäre der Jugendherberge und vor allem des Schlosskellers bei.

In dem Workshop ging es um die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen deutschen und tschechischen Sprichworten. Nach einer Einführung in die Thematik und in die Arbeit mit den professionellen Kameras ging es direkt los.

Vier Kleingruppen erstellten Konzepte und setzten diese gemeinsam um. Mit meiner Gruppe habe ich ein kurzes Video gemacht, in dem wir ein deutsches und ein tschechisches Sprichwort auf seinen Ursprung untersuchten. Wir stellten zwei Möglichkeiten vor und die Zuschauer mussten entscheiden, welche wahr ist. Bis zwei Uhr nachts saßen wir vor dem Rechner am Schneidprogramm, legten Musik drunter und erstellten einen Abspann

Am Sonntag präsentierten alle Gruppen ihre Ergebnisse und ich muss sagen, dass es wirklich gute Filme geworden sind. Alles in allem war es wieder ein sehr erfolgreicher Workshop!

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: orientieren  |  07.03.2016
Autor: Ferdinand
Rubrik: orientieren
07.03.2016