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Studentenleben live

Endlich vorbei!

Jedes Semester male ich mir während der Prüfungszeit aus, was ich alles machen werde, wenn ich wieder mehr Zeit habe. Und jedes Mal bin ich einfach nur wahnsinnig müde und möchte eigentlich nur noch schlafen, wenn es dann endlich soweit ist. Für diese Semesterferien hatte ich mir einen Flug nach Amerika gebucht. Zunächst fand ich es schade, dass meine Freunde nicht früher fliegen wollten und ich die ersten Tage der Semesterferien zu Hause sitzen würde. Doch nach den Prüfungen war ich sehr dankbar, dass ich noch ein bisschen Zeit hatte, um Reisevorbereitungen zu treffen. Ich brauchte eine Auslandsreisekrankenversicherung, musste den ESTA-Antrag für die Einreise in die Vereinigten Staaten abschicken, Mitbringsel besorgen, Mückenschutz kaufen, Bücher zurück geben und meinen Studentenausweis erneuern. Bevor ich für sieben Wochen wegfliegen würde, wollte ich auch noch meine Eltern besuchen und bin deswegen nach Nürnberg gefahren, von wo aus auch mein Flug ging.

Inzwischen bin ich bei meiner Tante in Jacksonville angekommen und habe mich sowohl vom Jetlag als auch vom Prüfungsstress erholt. Ich genieße das wunderbare Wetter. Florida heißt schließlich nicht umsonst „Sunshine State“. Und es ist auch wirklich schön, meine Familie wiederzusehen. In ein paar Tagen werde ich meine sieben Sachen erneut packen und nach Cancun in Mexico fliegen. Dort treffe ich zwei Freundinnen und reise mit ihnen nach Mexico-Stadt.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  14.03.2016
Autor: Maja
Rubrik: studium
14.03.2016

Studentenleben live

Nostalgie

In weniger als einem Monat findet tatsächlich meine Bachelorverleihung statt. Zwar wartet danach noch das erste Staatsexamen und damit der größte Brocken des Studiums auf mich, aber dieses Ereignis zeigt mir dennoch, dass das Ende eines Lebensabschnittes mit großen Schritten näher rückt.

Dabei will ich das gar nicht! Das Maß an Erwachsensein, das ich momentan habe, reicht mir vorerst aus. Ich mag es, nur für mich selbst verantwortlich sein zu müssen. Ich mag es auch, dass ich theoretisch jeden Morgen die Wahl habe, ob ich wirklich aufstehe und in die Vorlesung gehe oder mich einfach noch einmal umdrehe und ein bisschen weiterschlummere. Außerdem finde ich es gut, jeden Tag meine Freunde in der Uni zu sehen und ich mag auch das Studium an sich und dass ich dabei neue Dinge lerne.

Aber der Lauf der Zeit lässt sich nun mal nicht aufhalten. Und während ich mir überlege, was ich über meine Freunde ins Bachelorbuch schreibe, muss ich an die Abizeitung denken und dass auch der Lebensabschnitt „Schule“ schon lange hinter mir liegt. Da kommt schon ein bisschen Nostalgie auf.

Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit bis zur Bachelorverleihung. Und bis zum Ende des Studiums habe ich ja eigentlich auch noch ganz viel Zeit. Also alles kein Grund zum Stressen. Und wer weiß - vielleicht hänge ich ja doch noch ein Masterstudium dran.

Autor: Luisa  |  Rubrik: studium  |  11.03.2016
Autor: Luisa
Rubrik: studium
11.03.2016

Studentenleben live

Der Wandel und ein Neuanfang

Auch zu Beginn des vierten Semesters machte mir meine Verletzung zu schaffen. Ich fragte mich, ob ich das Tanzstudium tatsächlich durchziehen sollte. Bei der Achillessehnenentzündung war es nämlich nicht geblieben. Mein Becken und mein Rücken taten teilweise so stark weh, dass ich mich im Trainingssaal in eine Ecke kauerte und mir übel wurde. Da einige meiner Kommilitonen einen Bandscheibenvorfall hatten, entschloss ich mich, meine Lendenwirkbelsäule untersuchen zu lassen. Meine Bandscheiben waren zum Glück in Ordnung, aber meine Hüfte zeigte Überlastungserscheinungen und die Ärztin vermutete einen Knorpelriss. Wenn ich weiterhin studierte, würde ich also definitiv meine Gesundheit aufs Spiel setzen.

Da ich mir mit Medizin eine Alternative überlegt hatte, das Tanzen aber nicht ganz aufgeben wollte, ging ich zur Studienberatung und fragte nach, ob ich das Tanzstudium in Teilzeit beenden und parallel in Köln ein Medizinstudium aufnehmen könnte, das ich ebenfalls in Teilzeit absolvieren wollte. Die Studienberatung eröffnete mir jedoch, dass ich Medizin nur als Erststudium starten könne, was bedeutete, dass ich versuchen müsste, mein Tanzstudium als Zweitstudium zu beantragen. Dazu benötigte ich jedoch die Zustimmung des Rektorats und der Abteilungsleitung. Ich machte also einen Termin bei meiner Abteilungsleiterin aus und arbeitete in der Zwischenzeit bereits an meinen Stundenplan, um beide Studiengänge unter einen Hut zu bringen. Ich hätte nicht gedacht, dass sie meinen Plan ablehnen würde, doch so kam es. Ich war ziemlich enttäuscht, entschied mich aber schließlich für die Medizin. Mit einem Studienplatz in Leipzig startete ich in einen neuen Lebensabschnitt und beendete endgültig mein Tanzstudium.

Autor: Mila  |  Rubrik: orientieren  |  10.03.2016
Autor: Mila
Rubrik: orientieren
10.03.2016