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Studentenleben live

Allgemeines Chaos

Die ersten Tage eines Praktikums sind meistens – zumindest war es bei mir immer so – eher chaotisch. Keiner wusste so richtig, wie man mich behandeln sollte. Bei meinem Praktikum in der Stadtbücherei merke ich das vor allem an den Arbeitszeiten. Insgesamt brauche ich für mein studentisches Pflichtpraktikum eine Gesamtstundenzahl von 150 Stunden, die sich über ein halbes Jahr verteilen können und Arbeit zu Hause, beispielsweise an einer Webseite oder ähnlichem, mit einschließen dürfen.

Ich hatte mit der Bibliotheksleitung ein Praktikum von sieben Wochen vereinbart. Allerdings hatte sich die Dame mit der Stundenzahl geirrt und nahm an, ich müsse 250 Stunden absolvieren. Am zweiten Tag einigten wir uns schließlich auf eine Praktikumsdauer von insgesamt fünf Wochen. Meine Arbeitszeiten sind sehr nach meinem Geschmack. Montags arbeite ich zu Hause am Computer an einer Broschüre für die Stadtbücherei, die demnächst gedruckt werden soll. Dienstags arbeite ich vier, mittwochs sechs Stunden. Nur donnerstags und freitags bin ich jeweils acht Stunden im Einsatz.

Nachdem geklärt war, welchen Mitarbeiter ich duzen darf, wurde ich mit dem alltäglichen Kaffee-Ritual bekannt gemacht. Täglich kocht eine andere Person Kaffee, den man sich dann in der kleinen Küche selbst einschenken kann. Die Stadtbücherei ist insgesamt nicht besonders groß. Nichtsdestotrotz findet man alles, was man braucht: Spiele, DVDs, CDs und natürlich Bücher für Kinder und Erwachsene. Es verspricht auf jeden Fall interessant zu werden!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  26.10.2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
26.10.2015

Studentenleben live

Praktikum

Im Rahmen meines Masterstudiums der Medienwissenschaft ist ein dreimonatiges Praktikum Pflicht. Da ich mir gut vorstellen kann, in der Unternehmenskommunikation zu arbeiten, suchte ich auf diversen Job- und Praktikabörsen nach passenden Angeboten. Ich erhielt circa 20 Suchergebnisse mit Unternehmen aus den verschiedensten Sparten. Zwar hieß es überall, dass man mindestens sechs Monate bleiben soll, aber ich ließ es auf einen Versuch ankommen. Am attraktivsten erschien mir das Angebot der Ernst Klett AG, die in der Beschreibung des Praktikums angaben, dass man sowohl Einblick in die externe als auch in die interne Kommunikation bekommen würde. Darüber hinaus kann ich mich nicht in einem Unternehmen sehen, das in der Automobilbranche oder im technischen Bereich agiert, weil ich zu diesen Themen einfach keinen Zugang habe. Und ich glaube, dass gerade in der Unternehmenskommunikation die persönliche Einstellung zu dem, wofür das Unternehmen steht, einen großen Einfluss auf die Qualität der eigenen Arbeit hat. Die Klett Gruppe etwa steht für Bildung im weitesten Sinn – ein Thema, das mich interessiert. Zudem hat sie in der Gesellschaft – sowohl als Arbeitgeber als auch als gesellschaftlicher Akteur – eine hohe Reputation. Das sind die Gründe, die dazu führten, dass ich mich bewarb, und nachdem ich die Stelle auch bekam, glücklicherweise dieses Praktikum für drei Monate machen durfte.

Autor: Miriam  |  Rubrik: studium  |  24.10.2015
Autor: Miriam
Rubrik: studium
24.10.2015

Studentenleben live

Bloß kein Stress - Teil 2

Was mir persönlich am meisten an dem Kurs zum Selbst- und Stressmanagement geholfen hat, ist das mentale Stressmanagement. Unsere Kursleiterin hat uns erklärt, jeder von uns habe sogenannte Antreiber, die eigentlich eine positive Wirkung haben, aber auch stressverstärkende Gedanken in unseren Köpfen auslösen könnten. Während viele meiner Kommilitoninnen vor allem ein Problem damit hatten, die Verantwortung beispielsweise in Gruppenarbeiten aus der Hand zu geben, kämpfe ich am meisten mit dem Druck von außen. Ich bin eigentlich sehr mit meinen Leistungen zufrieden und dank meiner frühzeitigen Planung gerate ich auch nur sehr selten in Zeitnot, was das Lernen für Klausuren und dergleichen betrifft. Mich stressen am meisten die Kommentare der anderen, denn obwohl ich gerade mein Bachelorstudium in Regelstudienzeit abgeschlossen habe, werde ich ständig gefragt, wann ich denn endlich fertig bin oder was ich nach meinem Studium machen will. Deshalb habe ich das Gefühl, eigentlich doppelt und dreifach so viel leisten zu müssen. Noch dazu fällt es mir unheimlich schwer, nein zu sagen – sei es in der Arbeit oder gegenüber Freunden. Und so kommt dann meistens eins zum anderen und ich fühle mich total im Stress. Wenn ich aber weiß, woher diese Art von Stress kommt, fällt es mir viel leichter, auch mal nein zu sagen und zuerst an mich selbst zu denken.

Ich finde es wirklich super, dass an der Uni solche Kurse angeboten werden. Ein toller Aspekt an der Sache ist natürlich, dass ich mir so ein paar Credits dazu verdienen kann. Andererseits finde ich es aber auch einfach wichtig, auf diese Weise etwas über mich und mein Verhalten in Stresssituationen zu lernen.

Autor: Noelle  |  Rubrik: orientieren  |  22.10.2015
Autor: Noelle
Rubrik: orientieren
22.10.2015