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Studentenleben live

Der Norden von Peru

Wenngleich der Norden Perus nicht annähernd so bekannt ist wie Arequipa, Cusco oder Machu Picchu ist dieser doch die weite Reise wert. Zunächst besuchte ich Trujillo, das nicht nur für seine archäologischen Stätten, sondern vor allem auch als Zentrum der landesweiten Schuhproduktion bekannt ist. Das Museum für Moderne Kunst mit Werken des peruanischen Künstlers Gerardo Chávez ist auch für Kulturbanausen ein lohnenswertes Ziel.

Nach Trujillo ging die Reise weiter in die schöne und koloniale Stadt Cajamarca. Dort wurden wir mit Eis und Käse verwöhnt und besuchten bunte Märkten. Die Museen jedoch waren nicht ganz so spannend. So bestand beispielsweise die medizinische Ausstellung aus einem Gewölbe, in dem statt antiker Untersuchungsinstrumente lediglich eine kitschige Bildersammlung untergebracht war. Auch der Gefängnisraum des letzten Inkakönigs Atahualpa war eher unspektakulär. Interessanter war es, eine Gruppe älterer Damen zu beobachten, die hartnäckig versuchten, ein perfektes Selfie von sich zu knipsen.

Mein Lieblingsort im Norden von Peru ist ohne Zweifel die schöne Stadt Chachapoyas. Mit ihren winzigen Balkonen vor den kleinen Kolonialbauten strahlt die Stadt einen gewissen Charme aus. In der populärsten Bar der Stadt kamen wir mit einer Schnapsbrauerin ins Gespräch, die uns einlud, ihre neusten Kreationen zu kosten. Tagsüber erkundeten wir die Ruinen von Kuelap und besuchten einen der welthöchsten Wasserfälle. Beides fand ich „impresionante“!!!

Autor: Anni  |  Rubrik: studium  |  02.10.2015
Autor: Anni
Rubrik: studium
02.10.2015

Studentenleben live

Erholung? Was ist das?

Die Prüfungen sind vorbei und nun geht es erst einmal in den Urlaub. Sonne, Strand, Meer, ein All-You-Can-Eat-Buffet und keinerlei Sorgen. Was will man mehr?

Doch so kann ich die Zeit bis zum Anfang meines dritten Semesters an der Fernuniversität leider nicht verbringen. Stattdessen durchstöbere ich die Studienbriefe, in denen alles Wichtige zu meinen Kursen steht. Außereuropäische Geschichte hat es mir besonders angetan. Normannen, Phönizier, Afrika, Indien, Südamerika. Die Welt ist groß. Und vor allem spannend.

Dann wäre da noch mein Praktikum in der Stadtbücherei. Im Oktober fängt es endlich an! Dafür muss ich dann einen Praktikumsbericht schreiben. Ich habe mir auch schon von Kommilitonen ihre Berichte zeigen lassen, um zu sehen, was von mir erwartet wird. Außerdem muss ich sozusagen als Erweiterung noch eine vertiefende Hausarbeit verfassen, die zudem auch die Prüfung meines Moduls darstellt. Leider weiß ich nur noch nicht, über welches Thema ich schreiben soll. Am Ende des Semesters fallen mir immer sehr viele mögliche Themen ein, da ich mich in den Themenkomplex einarbeiten konnte, allerdings muss zu dem Zeitpunkt, an dem ich diese Geistesblitze habe, die Hausarbeit meist schon beim Prüfungsamt zur Benotung vorliegen. Dementsprechend nervös und angespannt bin ich nun. Mich auszuruhen, wenn ich alle möglichen Hausarbeitsthemen im Geiste durchgehe, finde ich nicht gerade einfach.

Zum Glück hält mich meine Familie auf Trab. Verwandte von mir sind umgezogen und brauchen Hilfe beim Saubermachen sowie beim Ausmisten der alten Sachen. Da vergesse ich dann doch glatt meine Nervosität und entspanne mich beim Putzen. Das hätte ich nie für möglich gehalten!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  01.10.2015
Autor: Nele
Rubrik: studium
01.10.2015

Studentenleben live

Einschreibung mit Hindernissen

Der Plan war eigentlich sehr unkompliziert: Zum Studierendensekretariat fahren, Einschreibungsunterlagen abgeben, mich freuen, dass ich jetzt Studentin in Bonn bin, und in die nächste Bahn setzen, um Freunde zu besuchen. Bei mir scheint es aber schon Regel und nicht nur Ausnahme zu sein, dass nichts ohne Komplikationen vonstattengehen kann.

Der Tag startete gut. Ich habe nicht verschlafen, habe das Sekretariat gefunden, bin aufgerufen worden und lag bei allem gut in der Zeit. Dass ich mein Abiturzeugnis nicht gefunden und nur eine beglaubigte Kopie dabei hatte, war auch kein Thema. Doch dann kam die Frage, wo meine Exmatrikulationsbescheinigung wäre. Da ich diese nicht dabei hatte, sagte die Sachbearbeiterin, sie würde mir den Studienplatz reservieren und ich solle die Bescheinigung nächste Woche nachreichen.

Und so machte ich mich etwas bedröppelt auf den Weg zum Bahnhof. Nächste Woche, das war die Zeit, in der ich noch im Urlaub sein wollte. Bis Donnerstagmorgen zumindest hatte ich noch volles Programm, danach wollte ich zwei Tage spontan verplanen und nach einem letzten Besuch bei einer Freundin erst am Sonntag wiederkommen. Wie sollte ich es da anstellen, eine Exmatrikulationsbescheinigung zu beschaffen und diese auch noch fristgerecht abzugeben? Natürlich hätte ich Vollmachten ausstellen, Unterlagen per Post nach Hause schicken und meine Eltern instruieren können. Aber neben der Tatsache, dass ich ihnen nicht so viel Stress aufbrummen wollte, nagte auch sehr stark die Frage an mir, was wäre, wenn sie einen Fehler machten und ich am Ende nicht in Bonn studieren könnte? Dafür war mir die Entscheidung definitiv zu wichtig!

Es ging nicht anders, ich musste meinen Urlaub unterbrechen. Nach einer wunderschönen Woche mit vielen tollen Erlebnissen bei drei Freundinnen und meinem besten Freund saß ich also schon am Donnerstagmorgen wieder in der Bahn Richtung Heimat. Kaum zu Hause angekommen, musste ich nur schnell ausgeliehene Bücher einpacken und zur Uni fahren. Ich gab die Bücher in der Bibliothek zurück und stand eine halbe Stunde vor Schluss im Studierenden Service Center, um meine Exmatrikulationsbescheinigung abzuholen. So stand ich dann doch noch am Freitag pünktlich in Bonn auf der Matte, diesmal mit allen notwendigen Unterlagen. Einschreibung: erledigt!

Autor: Janna  |  Rubrik: orientieren  |  30.09.2015
Autor: Janna
Rubrik: orientieren
30.09.2015