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Studentenleben live

Liebeskummer lohnt sich!

Mit 18 die Liebe fürs Leben finden? Schön wär’s gewesen. Aber das Leben, die Zeit und die äußeren Umstände haben oft ihre eigenen Pläne, sodass mein mittlerweile Ex-Freund und ich jetzt getrennte Wege gehen – vielleicht können wir Freunde bleiben. Liebeskummer ist kein schöner Zustand, das wusste ich schon als Teenager sehr gut und mit 21 hat sich nichts daran geändert. Ich kenne aber immer noch das beste Mittel dagegen: Ablenkung.

Die meisten meiner Freunde sind im Urlaub, mit Klausuren und Hausarbeiten beschäftigt oder wohnen einfach zu weit weg, um sich mit mir treffen zu können. Was bietet sich also besser an, als eine gescheiterte Beziehung zu vergessen? Genau – Produktnamen.

Mittlerweile bin ich mit meinem neuen Thema für die Bachelorarbeit auch sehr zufrieden. Der Titel „Von Strandmatte bis Xtreme Styler – eine vergleichende Produktnamenanalyse zielgruppenspezifischer Haarpflegeprodukte“ lockt bei jedem Menschen, den ich damit bislang konfrontiert habe, ein „klingt ganz schön professionell!“ hervor. Und der Inhalt ist nicht minder interessant: Ich habe mir vier Produktnamen von Haargelen ausgesucht und analysiere diese jetzt vergleichend – zumindest ist das der Plan. Bislang hänge ich noch am Theorieteil, der jedoch dank der vielen Zeit, die ich plötzlich habe, stetig wächst.

Das Ziel war mal, am 31. Juli mit dem ersten Entwurf fertig zu sein – und das habe ich locker geschafft. Liebeskummer lohnt sich also doch!

Autor: Janna  |  Rubrik: studium  |  12.08.2015
Autor: Janna
Rubrik: studium
12.08.2015

Studentenleben live

Bardentreffen

Jedes Jahr wieder findet in Nürnberg mit dem Bardentreffen ein wunderbares Weltmusikfestival statt. Dieses Jahr feierte die Veranstaltung ihren 40. Geburtstag. Ursprünglich sollte das Bardentreffen ein Liedermacher-Wettbewerb unter freiem Himmel sein. Mittlerweile gibt es über die Stadt verteilt neun Bühnen. Und das Beste: Es ist kostenlos. Auch deshalb komme ich jedes Jahr. Gemeinsam mit meinem Freund und einer Freundin bin ich nach Nürnberg gefahren. Am ersten Abend haben wir dem Konzert einer wunderbaren türkischen Sängerin namens Cigdem Aslan gelauscht. Ich lerne ja seit zwei Jahren relativ erfolglos Türkisch und habe leider immer nur einzelne Wörter verstanden. Die Musik war aber auch so toll. Im Anschluss besuchten wir den Auftritt einer Band, die irgendwas zwischen Jazz und Bossa Nova spielte. Zum Tanzen ging es dann auf den Hauptmarkt. Hier brachten Fanfare Ciocarlia die Zuschauer mit Balkan-Beats in Bewegung. Etwas ruhiger für uns, aber nicht für unsere Bauchmuskeln, wurde es bei El Mago Masin– das war bester fränkischer Humor!

Und so verbrachten wir das komplette Wochenende mit Live-Musik. Auch dieses Jahr hat sich das Bardentreffen wieder gelohnt!

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  11.08.2015
Autor: Maja
Rubrik: studium
11.08.2015

Studentenleben live

Bus fahren in Peru

Wer sich die Landkarte Perus ansieht, mag vielleicht bemerken, dass das Land ein vielfaches größer ist als Deutschland. Auch deshalb unterschätzt man leicht die Strecken. Vor allem aber, weil die andinen Berggipfel die Distanzen wachsen und die Geschwindigkeit schrumpfen lassen. Man fährt hier oft nur zwischen 40 und 80 Kilometern pro Stunde. Für 300 Kilometer braucht man mindestens sechs Stunden. Fliegen ist da eine attraktive Alternative, besonders wenn die Zeit knapp und das Reisebudget nicht zu eng ist.

Falls man trotzdem den Bus bevorzugt, sollte man sich vorher gut über den Anbieter informieren, denn es gibt hier so einige schwarze Schafe. Wir hatten da streckenweise wirklich Pech. Nach Cusco nahmen wir blauäugig den erstbesten Busanbieter. Das Gefährt ging schon eine Stunde nach Ortsausgang kaputt. Ein Ersatzbus war nicht vorhanden, und so bemühten sich die drei Fahrer, die Kühlpumpe zu reparieren. Als das nicht klappte, versuchten sie ein riskantes Wendemanöver.

Ich werde nicht vergessen, wie die Menschen zu schreien begannen. Alle wollten so schnell wie möglich aus dem Bus, der hinten schon weit über die Klippe hing. Da die Fahrer nicht reagierten, schlugen sie gegen Fenster und Tür, woraufhin die sich dann doch öffneten. Irgendwie haben die Fahrer das Manöver zwischen Klippe und Felsenwand letztlich geschafft. Erst 24 Stunden später waren wir am Ziel.

Autor: Anni  |  Rubrik: orientieren  |  10.08.2015
Autor: Anni
Rubrik: orientieren
10.08.2015