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Studentenleben live

Zu früh gefreut!

Was habe ich mich gefreut: Juhu, das letzte Mal ein juristisches Nebenfach. Schluss mit dem ellenlangen Paragraphengeplänkel - aus und vorbei.

Denkste. Ich drucke gespannt und voller Erwartung meinen neuen Vorlesungsplan aus und hätte am liebsten gleich auf den „Druckvorgang abbrechen“-Button geklickt. Der Dienstag wird wohl mein zukünftiger Lieblingstag werden. Das kann ich jetzt schon mit Bestimmtheit sagen. Keine Zeit für ein entspanntes zweites Mal umdrehen im warmen Bettchen, sondern pünktlich um acht Uhr auf der Matte stehen ist angesagt. Und dienstags grüßt das Wettbewerbsrecht. Hmmm. Was muss, das muss - wie man so schön sagt. Unter schön verstehe ich jedoch bei Weitem etwas anderes. Zum Beispiel die Tatsache, dass ich ganz sicher entweder montags oder freitags frei haben werde - je nachdem, in welches Ergänzungsmodul ich komme. Ein langes Wochenende ist also vorprogrammiert. Das ist schon eher nach meinem Geschmack. Aber das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof und das Studium schon gar nicht, obwohl es manchmal den Anschein erwecken könnte: Auf dem Campus tummeln sich faule Pferdchen zwischen ehrgeizigen Ponys und Gerten surrenden Jockeys.

Aber wir wollen ja nicht alles im Voraus schlecht machen: Vielleicht wird es ja doch interessanter als man denkt. Ich hoffe es…

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  03.03.2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
03.03.2011

Studentenleben live

Der erste Auftrag

So langsam rückt das Ende des Studiums immer näher und ich werde mich entscheiden müssen: Soll ich den Master gleich hinten dran hängen oder doch lieber erste „richtige“ Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln, bevor ich mich wieder in Hörsälen herumtreibe? Ich kann es mir irgendwie noch gar nicht so wirklich vorstellen „richtig“ zu arbeiten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich a) bisher eher nur kleine Nebentätigkeiten gemacht habe und b) dadurch alles eher aus der Distanz betrachtet habe. Doch jetzt sollte ich mich in nächster Zeit gezielter damit auseinandersetzen.

Erste Schritte sind schon getan, denn ich erledige ab sofort für ein Unternehmen im Marketingbereich den ein oder anderen Auftrag. Den ersten habe ich bereits hinter mir: Meine Aufgabe war es, eine Projektpräsentation zu gestalten, die einem Kunden gezeigt werden sollte. Ich habe alle Kniffe angewendet, die ich in meiner Schulzeit erlernt habe und im Laufe des Studiums aufbereiten und erweitern konnte.

Mit dem Ergebnis war ich ganz zufrieden, trotzdem hatte ich ein komisches Gefühl, als ich die Präsentation ablieferte: Ich hatte für die Aufbereitung nur Kerninhalte zum Projekt erhalten, und somit also freie Hand. Ich war unglaublich gespannt, wie es beim Geschäftsführer und auch beim Kunden ankommen würde.Tja, was soll ich sagen: Das Projekt wurde in Auftrag gegeben - ein durch und durch erfolgreiches Geschäft. Und ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  23.02.2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
23.02.2011

Studentenleben live

"Wo soll's denn hingehen?"

Reiseplanung ist angesagt! Zwar hat das Sommersemester noch nicht einmal angefangen, aber man kann schließlich nicht rechtzeitig genug damit beginnen, nach schnuckeligen Frühbucherschnäppchen zu stöbern. Wieder einmal fängt der frühe Vogel den Wurm. Außerdem ist es eine hervorragende Abwechslung zu dem Kampf durch endlos lange Skripte: Die nächste Prüfungsladung steckt (leider) bereits in den Startlöchern.

Im kommenden vierten Semester werden mich dann – Gott sei Dank – nicht mehr so viele Klausuren erwarten, da die Studienleistungen im Rahmen der Schwerpunkt- und Ergänzungsmodulwahl größtenteils in Präsentationen und anderen Projekten in Gruppenarbeit zu erbringen ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass es um einiges „gechillter“ ablaufen wird. Ganz im Gegenteil: Ich habe von einigen Studenten aus den höheren Semestern gehört, dass es ziemlich stressig werden kann, vor allem dann, wenn die Gruppe so sehr zusammenhält und -arbeitet wie zwei Nordpole eines Magneten …

Aber schon in der Schule mochte ich Projekte und Präsentationen tausendmal lieber als Klausuren. Eigene Konzepte zu erstellen und Ideen umzusetzen, ist mir irgendwie sympathischer als irgendein Lernen nach Schema F.

Ich bin also eher ein „Macher“ und darum mache ich mich jetzt auch auf die Suche nach meinem Traumsommerurlaub 2011: Sonne, Sommer, Meer und Strand – ich komme!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  16.02.2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
16.02.2011