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Studentenleben live

Der erste Auftrag

So langsam rückt das Ende des Studiums immer näher und ich werde mich entscheiden müssen: Soll ich den Master gleich hinten dran hängen oder doch lieber erste „richtige“ Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln, bevor ich mich wieder in Hörsälen herumtreibe? Ich kann es mir irgendwie noch gar nicht so wirklich vorstellen „richtig“ zu arbeiten. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich a) bisher eher nur kleine Nebentätigkeiten gemacht habe und b) dadurch alles eher aus der Distanz betrachtet habe. Doch jetzt sollte ich mich in nächster Zeit gezielter damit auseinandersetzen.

Erste Schritte sind schon getan, denn ich erledige ab sofort für ein Unternehmen im Marketingbereich den ein oder anderen Auftrag. Den ersten habe ich bereits hinter mir: Meine Aufgabe war es, eine Projektpräsentation zu gestalten, die einem Kunden gezeigt werden sollte. Ich habe alle Kniffe angewendet, die ich in meiner Schulzeit erlernt habe und im Laufe des Studiums aufbereiten und erweitern konnte.

Mit dem Ergebnis war ich ganz zufrieden, trotzdem hatte ich ein komisches Gefühl, als ich die Präsentation ablieferte: Ich hatte für die Aufbereitung nur Kerninhalte zum Projekt erhalten, und somit also freie Hand. Ich war unglaublich gespannt, wie es beim Geschäftsführer und auch beim Kunden ankommen würde.Tja, was soll ich sagen: Das Projekt wurde in Auftrag gegeben - ein durch und durch erfolgreiches Geschäft. Und ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: studium  |  23.02.2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: studium
23.02.2011

Studentenleben live

"Wo soll's denn hingehen?"

Reiseplanung ist angesagt! Zwar hat das Sommersemester noch nicht einmal angefangen, aber man kann schließlich nicht rechtzeitig genug damit beginnen, nach schnuckeligen Frühbucherschnäppchen zu stöbern. Wieder einmal fängt der frühe Vogel den Wurm. Außerdem ist es eine hervorragende Abwechslung zu dem Kampf durch endlos lange Skripte: Die nächste Prüfungsladung steckt (leider) bereits in den Startlöchern.

Im kommenden vierten Semester werden mich dann – Gott sei Dank – nicht mehr so viele Klausuren erwarten, da die Studienleistungen im Rahmen der Schwerpunkt- und Ergänzungsmodulwahl größtenteils in Präsentationen und anderen Projekten in Gruppenarbeit zu erbringen ist. Das bedeutet natürlich nicht, dass es um einiges „gechillter“ ablaufen wird. Ganz im Gegenteil: Ich habe von einigen Studenten aus den höheren Semestern gehört, dass es ziemlich stressig werden kann, vor allem dann, wenn die Gruppe so sehr zusammenhält und -arbeitet wie zwei Nordpole eines Magneten …

Aber schon in der Schule mochte ich Projekte und Präsentationen tausendmal lieber als Klausuren. Eigene Konzepte zu erstellen und Ideen umzusetzen, ist mir irgendwie sympathischer als irgendein Lernen nach Schema F.

Ich bin also eher ein „Macher“ und darum mache ich mich jetzt auch auf die Suche nach meinem Traumsommerurlaub 2011: Sonne, Sommer, Meer und Strand – ich komme!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  16.02.2011
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
16.02.2011

Geschichte und Philosophie

Rentner schlagen Studenten

Jeden Freitag Morgen habe ich eine Geschichtsvorlesung. Zu zweihundert sitzen wir dicht gedrängt auf den schmalen Klappsitzen, manchmal reichen sie nicht aus und einige Studenten müssen auf der Treppe Platz nehmen. Das liegt aber nicht etwa daran, dass der Prof vielleicht ein Genie wäre, dass er Unerhörtes berichtete oder, dass er eine Autorität auf seinem Gebiet wäre. Von den vielleicht hundert Studenten, die sich für das Modul angemeldet haben, kommen bestenfalls fünfzig, also die Hälfte.

Dafür kommt mit eiserner Beständigkeit, teilweise schon seit mehreren Jahren, kontinuierlich eine immer größer werdende Zahl von so genannten Seniorenstudenten. 65 plus. Sie haben in ihren Berufen alles mögliche gemacht – waren Deutschlehrer, Kaufleute und Wirtschaftsprüfer. Jetzt im Alter wollen sie noch mal „etwas lernen“! Geschichte fanden sie schon immer spannend – hat sie schon immer interessiert und nun, da sie Zeit haben, besuchen sie diese Vorlesung zur Frühen Neuzeit. Der Prof ist nicht zu anspruchsvoll, ganz unterhaltsam, weist auf kulturelle Veranstaltungen hin und „ein ganz Lieber“. Der volle Hörsaal ist dem Prof ganz angenehm – es täuscht darüber hinweg, dass er die Studenten schon lange nicht mehr begeistern kann.

Für die Senioren jedoch ist es ein „Event“. Sie besetzen schon eine halbe Stunde vor Beginn der Vorlesung die besten Plätze, packen Leipziger Volkszeitung, Thermoskanne und Notizblock aus und freuen sich auf den Plausch und das gemütliche Miteinander während und nach der Vorlesung.

 

Autor:   |  Rubrik: studium  |  02.02.2011
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Rubrik: studium
02.02.2011