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Bachelor live

Exkursion nach Belgien

Gleich zu Beginn meines Architektur-Studiums ging es für vier Tage nach Belgien. Mein Professor und seine Mitarbeiter haben viel organisiert, um uns möglichst viel zeigen zu können. Als uns vorab der Ablauf für die Kursfahrt grob vorgestellt wurde, sagte man uns, es gehe nach Gent und Antwerpen. Zwei Tage vor Beginn bekamen wir dann das Programm, das aus 72 Seiten bestand. Da wurde klar, dass wir noch viel mehr sehen würden, als wir erwartet hatten. Pro Tag standen ungefähr zehn Sehenswürdigkeiten auf dem Programm.
Die weiteren Strecken bewältigten wir mit einem Reisebus, wir waren aber auch viel zu Fuß unterwegs, um uns die architektonischen Highlights anzugucken. Zu den geplanten Zielen kamen immer noch ein paar dazu, die wir auf dem Weg entdeckten.
Ein schöner Nebeneffekt: In den vier Tagen lernten wir uns besser kennen und hatten viel Zeit, uns auszutauschen. So hörte man viele verschiedenen Meinungen und vor allem die Studierenden aus dem dritten Semester, sowie die Tutoren und der Professor halfen uns dabei, einen Blick für Architektur zu bekommen. Genau das habe ich mir vom Architekturstudium gewünscht: mit einem anderen Blick durch eine Stadt zu gehen und womöglich sogar den Architekten eines Gebäudes anhand seines Stils zu erkennen. Am letzten Tag ist mir das sogar bei einem Gebäude gelungen – ein kleiner Erfolgsmoment für mich.

 

Autor: Pia  |  Rubrik: studium  |  14.12.2018
Autor: Pia
Rubrik: studium
14.12.2018

Bachelor live

Der Alltag kehrt zurück

In den vergangenen Monaten musste ich ständig zwischen Mainz, Frankfurt und Marburg hin- und herpendeln. Während der vorlesungsfreien Zeit stand nämlich ständig etwas an, sodass ich oft unterwegs und vor allem nie alleine war. Mit Beginn der Vorlesungen und dem neuen Semester stellt sich in Marburg aber langsam wieder Routine ein.
Nachdem nun die ersten Monate des Semesters vorbei sind, habe ich mich an meinen Stundenplan gewöhnt. In diesem Semester habe ich zudem einen Job als studentische Hilfskraft an der Universität angenommen, in den ich mich mittlerweile ganz gut eingearbeitet habe und den ich gut in meinen Wochenablauf integrieren kann. Außerdem bin ich froh, dass ich nach einer längeren Sommerpause wieder regelmäßig zum Sport gehen und mir so einen Ausgleich zum Alltag schaffen kann – das hat mir in den vergangenen Monaten gefehlt.
Dass es draußen mittlerweile kalt ist und früher dunkel wird, kommt mir auch ganz gelegen. Mit meinen Mitbewohnern sitze ich abends oft bei einer heißen Tasse Tee in unserer WG-Küche, um zu plaudern. Außerdem nehme ich mir viel eher mal die Zeit, früh ins Bett zu gehen, mal wieder ein Buch zu lesen oder zu zeichnen. Manchmal komme ich mir tatsächlich ziemlich langweilig vor, wenn ich mich selbst dabei erwische, dass ich mich am Wochenende eher für Couch und Netflix statt für Club und Party entscheide. Allerdings tut es mir momentan ganz gut, mir mehr Ruhe zu gönnen. Während ich nämlich im Sommer häufig gestresst war, fühle ich mich momentan ziemlich entspannt und ausgeglichen.

 

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  07.12.2018
Autor: Franziska
Rubrik: studium
07.12.2018

Bachelor live

McLuhan mal Anders

Im zweiten Semester meines Studiums an der Filmhochschule hatten wir Unterricht in Medientheorie. Der Stoff dieser Woche wurde nun zu Beginn des dritten Semesters in einer mündlichen Prüfung abgefragt, deren Bewertung schon unsere Vordiplomsnote in der Abteilung Medienwissenschaft bildet. Im Sommer musste ich also das mehrere hundert Seiten starke Skript lesen und natürlich auch verstehen. Im Unterricht hatten wir lediglich vereinzelte Ausschnitte besprochen. Jeder Jura- oder Medizinstudent würde darüber lachen, für mich war es aber ein harter Brocken.
Die Texte untersuchen vor allem, welchen Einfluss Fernsehen und Kino auf den Menschen und die Gesellschaft haben, wobei die verschiedenen Autoren höchst unterschiedlicher Ansicht sind. Die Apokalyptiker Theodor Adorno und Günther Anders etwa sehen im Fernsehen eine rein profitorientierte Kulturindustrie, die das menschliche Zusammenleben zerstört und unsere Gesellschaft durch die Fesselung an den TV-Apparat unmündig macht. Und während der berühmte Medienwissenschaftlicher Marshall McLuhan behauptet, dass die Inhalte des Fernsehens irrelevant sind, da uns allein die Tatsache prägt und erzieht, dass wir fernschauen, vertritt der sozialistische Enzensberger die Position, dass die Gesellschaft das Fernsehen nutzen soll, um politische Inhalte gleichermaßen empfangen und senden zu können. Damit entwarf er ein erstes theoretisches Modell von YouTube: Jeder wird zum Sender und zum Empfänger von Inhalten, nicht nur die großen Fernsehanstalten. In einem der moderneren Texte geht es um die Frage, weshalb wir das Gefühl haben, dass die Zeit immer schneller vergeht, aber trotzdem nie das tun, was uns eigentlich wichtig ist, sondern doch meist vor dem Smart Phone oder Fernseher landen, was uns nur noch unbefriedigter sein lässt. Das ließ mich auch über meine eigene Mediennutzung nachdenken.
Insgesamt war es dann also doch sehr interessant, sich mit diesen Texten zu befassen.

 

Autor: Conny   |  Rubrik: studium  |  05.12.2018
Autor: Conny
Rubrik: studium
05.12.2018