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Ausbildung live

Was in uns eigentlich abgeht

Das größte Thema in meinem aktuellen Theorieblock ist das Verdauungssystem. Neben den anatomischen Strukturen der einzelnen Organe befasse ich mich mit den Stoffwechselvorgängen von Kohlehydraten, Fetten und Eiweißen.
Auch Krankheitsbilder von Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus haben wir bereits besprochen. Es ist nicht leicht, sich alle Einzelheiten einzuprägen und manchmal fangen unsere Köpfe schon an zu rauchen.
Anfangs war ich nicht so begeistert von dem Thema. Mich persönlich interessiert das Nervensystem und dessen Erkrankungen viel mehr. Die Verdauung ist zwar ein wichtiges Thema, aber beschäftigt hatte ich mich damit noch nie richtig. Und nun frage ich mich, wie ich es so weit kommen lassen konnte! Denn entgegen meinen Erwartungen bin ich inzwischen fasziniert, was da alles in unserem Bauchraum abgeht. Es ist unglaublich, wie ein einziges kleines, nicht mal 100 Gramm schweres Organ wie die Bauchspeicheldrüse unseren Körper überhaupt aufrechterhalten kann. Und wie schädlich es wäre, wenn sie es nicht mehr tun würde. Spannend war es auch zu erfahren, warum die Magen- und Verdauungssäfte so sind, wie sie sind und tun, was sie tun.
Ich komme fast gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Es ist beeindruckend, wie viel der Mensch allein durch seine Ernährung in seinem Körper steuern kann.
Unbewusst habe ich dadurch angefangen, mich gesünder zu ernähren – und auch die Auswirkungen sehr schnell gemerkt. Ich fühle mich viel fitter, gesünder und wacher!
Dieser Theorieblock hat mir gezeigt, wie eindrucksvoll der menschliche Körper ist. Es macht Spaß, Informationen zusammenzusuchen und neue Dinge dazuzulernen. Da machen selbst Klausurvorbereitungen Spaß. Im Gegensatz zu den blöden Geschichtsklausuren im Abitur freue ich mich nun sogar, mein Wissen präsentieren zu können.

 

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  Jun 11, 2019
Autor: Lydia
Rubrik: ausbildung
Jun 11, 2019

Ausbildung live

Lernmethoden

Während ich frisch ins zweite Ausbildungssemester gestartet bin und erfolgreich meine Probezeit bestanden habe, beschäftigt sich die Jahrgangsstufe über mir mit unseren Umfangreichen LeistungsKontrollen (ULKs), also Zwischenprüfungen. Diese Zwischenprüfungen finden in der Hälfte des zweiten Lehrjahrs statt und sollen die Auszubildenden auf die baldig folgenden Examen vorbereiten. In beiden Fällen gibt es einen mündlichen, schriftlichen und praktischen Part.
Kurzum: Es muss viel gelernt werden. Aber wie soll man jemals so viel Stoff im Kopf behalten? Es gibt etliche Lernmethoden,die dabei helfen sollen, aber welche passt zu mir? Das Positive: Vor mir haben schon Tausende von Leuten diese Prüfungen bestanden. Und außerdem habe ich auch noch etwas Zeit, verschiedene Dinge auszuprobieren.
In meiner Abizeit habe ich gemerkt, wie gut ich visuell, also mit Bildern oder Zeichnungen lernen kann. Was mir auch hilft, ist Prüfungsstoff selbst zu verschriftlichen. Dabei verbrauche ich allerdings Unmengen an Papier, was nicht gerade ökologisch ist. Zwar tippe ich meine Notizen zusätzlich auf meinem Laptop ab, aber erst wenn ich meine eigene Handschrift sehe, kann ich die geforderten Infos in meinem Hirn abrufen.
Um dennoch Mutter Erde gerecht zu werden, will ich mir antrainieren, mit meinen digitalen Zusammenfassungen auszukommen. Und vielleicht brauche ich auch gar nicht so lange, um mein Hirn umzustimmen, mir auch ohne meine Handschrift die Infos preiszugeben, die ich brauche. Aktuell „casten“ meine Dozenten bereits die Bewerber für den nächsten Kinderkrankenpflegekurs. Dann wird es meine Aufgabe sein, den Neulingen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Vielleicht kann ich ihnen dann schon von meinen Erfolgen berichten.

 

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  May 31, 2019

Ausbildung live

An das geheimnisvolle Heinzelmännchen

Im Klinikum fallen mir seit einiger Zeit an den unterschiedlichsten Orten kleine Sticker oder Zettel auf: im Fahrstuhl, am Postkasten oder in der Wäschekammer. Immer wieder begegnen mir diese Aufkleber, die mit witzigen, ernsten oder aufmunternden Texte versehen sind.
Seitdem frage ich mich, von welchem Heinzelmännchen diese stammen. Einer der Sprüche hat mich sogar zum Nachdenken angeregt: „War es der Tag, der den Tag schlecht gemacht hat oder waren es fünf Minuten, die den Tag schlecht gemacht haben?“
Ich muss zugeben, diese wenigen Worte drücken sehr viel Wahrheit aus. Viel zu oft lasse ich mir von Kleinigkeiten den Tag vermiesen und lege zu viel Fokus auf die negativen Aspekte. Anstatt mich über die positiven Dinge zu freuen, konzentriere ich mich auf die schlechten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht nur mir so geht. Dabei ist es so schade, seine Zeit mit schlechter Laune zu verschwenden, wenn sie eigentlich gar nicht nötig wäre.
Also habe ich ein kleines Selbstexperiment gemacht und darauf geachtet, mir meinen Tag nicht von Kleinigkeiten vermiesen zu lassen und stattdessen die positiven Dinge zu schätzen – nicht nur die großen guten , sondern auch die vielen kleinen. Ich will mehr Dankbarkeit leben und nicht alles so selbstverständlich nehmen. Ich will nicht sofort schlecht über einen Menschen urteilen, nur weil er einmal unfreundlich war. Vielleicht hatte diese Person mehr als fünf schlechte Minuten an diesem Tag.
Durch meine gute Laune bin ich selbst viel aufgeschlossener und offener fremden Menschen gegenüber und laufe mit einer positiven Ausstrahlung durch die Gegend.
Insofern: Danke, liebes Heinzelmännchen, für das Verteilen der Sticker. Mach weiter so! Ich bin gespannt, wie viel Inspiration ich noch so in den versteckten Krankenhauswinkeln aufsaugen kann.

Autor: Lydia  |  Rubrik: ausbildung  |  May 21, 2019
Autor: Lydia
Rubrik: ausbildung
May 21, 2019