Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Was tun nach dem Abi?

Zulassung

Jetzt, wo ich die Schule schon eineinhalb Monate hinter mir habe, fühlt es sich echt komisch an zu wissen, dass ich bald in einer anderen Stadt studieren werde. Da ich mich ja für Wirtschaftswissenschaften beworben habe, was einen Numerus Clausus von 2,4 hat (genau mein Schnitt) musste ich also schon etwas zittern, ob ich es schaffen würde.

Vorsichtshalber habe ich mir aber schon ein WG-Zimmer geschnappt – und das mitten in der Innenstadt Würzburgs! Und dann, am letzten Donnerstag, die erlösende Mail: Ich bin zugelassen!!! Das war ein unbeschreibliches Gefühl!

Zwar waren für den Brief, den ich daraufhin für meine Einschreibung weggeschickt habe, noch eine ganze Menge Dokumente nötig, aber jetzt kann ich sagen: Neuer Lebensabschnitt, ich komme!

Im Septmeber ziehe ich also um und ab dann muss ich alles selber machen: kochen, waschen, bügeln. Dann beginnt mein Lebensweg in Richtung Management und Karriere (hoffe ich zumindest).

Autor: Fanny  |  Rubrik: orientieren  |  17.08.2011
Autor: Fanny
Rubrik: orientieren
17.08.2011

100 erste Tage an der Uni

Semesterferien? Von wegen!

Manchmal stellen sich gewisse terminologische Unterschiede als äußerst sinnvoll heraus. Man nehme zum Beispiel die Begriffe „Semesterferien“ und „vorlesungsfreie Zeit“. Zwei Wörter für ein und dasselbe Phänomen: Die Zeit zwischen der letzten Vorlesungswoche im vergangen Semester und der ersten im neuen.

Ich würde diesen Abschnitt ja liebend gerne als Ferien bezeichnen (und beim letzten Übergang zwischen Winter- und Sommersemester konnte ich dies auch noch), aber diesmal wird das wohl nichts. Denn dadurch, dass ich drei Proseminare belege, muss ich gleichfalls drei Hausarbeiten schreiben, was vom Umfang her im regulären Uni-Betrieb kaum zu bewerkstelligen ist. Dementsprechend fertige ich sie – ihr ahnt es schon – in der „vorlesungsfreien Zeit“ an. Dass diese Zeit genau dafür da ist und dies seinen Sinn hat, da man sich dann ohne Ablenkung auf die Arbeiten konzentrieren kann, sollte man fairerweise ergänzen. Das alles ändert aber trotzdem nichts daran, dass ich auch gerne Ferien hätte…

Deshalb werde ich versuchen eine der drei Arbeiten schon jetzt in den nächsten Wochen zu schreiben, selbst wenn da noch Vorlesungen sind. Schließlich kommt im Juli auch noch die eine oder andere Klausur auf mich zu…

Um das alles unter einen Hut zu bekommen, kann man nicht müde werden zu sagen, dass langfristige Planung und ein gutes Zeitmanagement unverzichtbar sind. Wann halte ich die Referate, wann mache ich die Literaturrecherche für die Hausarbeit und, und, und. Auch wenn es einem komisch vorkommt: Vier Monate im Voraus zu planen macht sich am Ende bezahlt!

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  12.07.2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
12.07.2011

100 erste Tage an der Uni

In der Regel nicht zu schaffen

Es gibt eine gewisse Zahl, die löst nicht nur bei Mathe-Allergikern Panik aus. Sie beschreibt eine Deadline, die festlegt: Ab hier sind sie die Ausnahme, nicht die Regel. Die Rede ist von der Regelstudienzeit, jene Semesteranzahl, die aussagt, wie lange man Zeit hat, um mit dem Bachelor-Studium fertig zu sein. Warum sie illusorisch ist? Lest selbst.

Wird man als Student auf einem Formular nach seinem Beruf gefragt, schreibt man „Student“. Dass dies absolut der Wahrheit entspricht, dass das Studium nämlich geradezu ein Fulltime-Job ist, können mit Sicherheit viele bestätigen. Doch auch ein Mathematik-Student oder ein Geisteswissenschaftler braucht Ablenkung von Zahlen und staubigen Büchern. Er hat Interessen. Gesellschaftlicher, kultureller oder sportlicher Natur. Er möchte sich in seinem Ruderclub engagieren, einen Spanisch-Kurs machen, im AStA mitarbeiten. Und hier startet das Dilemma.

Denn kaum ein Studiengang lässt diesen Freiraum. Kommt zu all den (völlig legitimen) Interessen noch das Vorhaben, für ein Semester ins Ausland zu gehen, sieht es ganz schwarz aus. Die Regelstudienzeit wird meist überzogen, was vor allem für BAföG-Empfänger problematisch werden kann.

Viel nebenher Mitnehmen kann man als Student also nicht unbedingt. Natürlich gibt es auch Menschen, die alles unter einen Hut bekommen und dann auch noch eine super Leistung im Studium bringen. Aber für welchen Preis? Einen altbekannten Werbespruch umgebastelt, könnte es da glatt heißen: „Studierst du noch oder arbeitest du schon?“

Autor: Leon  |  Rubrik: studium  |  28.06.2011
Autor: Leon
Rubrik: studium
28.06.2011