service

Rubrik Lehrer und Eltern

studienwahl.de

Studiengangsuche in
studienwahl.de
wie, wo, was?
 
Erweiterte Suche
  • bei Facebook empfehlen
  • bei Twitter empfehlen
  • bei schülerVZ empfehlen
  • bei MySpace empfehlen
Ziele des Bologna-Prozesses

Ein gemeinsamer europäischer Campus

1999 unterzeichneten rund 30 europäische Staaten die sogenannte Bologna-Erklärung mit dem Ziel, einen einheitlichen europäischen Hochschulraum zu schaffen. Dafür definierten sie einzelne Etappenziele, etwa eine gemeinsame Studienstruktur und international anerkannte Abschlüsse, die auf dem Weg zu einem großeuropäischen Campus nach und nach umgesetzt werden sollten.

Auf dem Bild sieht man den Campus einer Hochschule. Viele Studierende laufen Treppen hoch oder runter.

Bologna-Reform: Gefördert wird unter anderem die Mobilität der Hochschulangehörigen.

Foto: Jardner

Gute zehn Jahre später dauert der Bologna-Prozess weiter an – und mit der Zahl der Teilnehmerstaaten (derzeit: 46) wächst die Liste der gemeinsamen Reformziele. Die wichtigsten lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Implementiert werden sollen

  • ein dreistufiges Studiengangsystem mit den zwei Hauptzyklen Bachelor und Master sowie der Promotion als dritter Stufe, wobei der Abschluss des ersten Zyklus’ einerseits berufsqualifizierend und andererseits Zugangsvoraussetzung für den zweiten Zyklus ist.
  • ein System leicht verständlicher und vergleichbarer Abschlüsse, unter anderem durch die Verwendung des sogenannten Diploma Supplements (erklärende, englisch- und zusätzlich deutschsprachige Ergänzung zum Abschlusszeugnis, die Studieninhalte und Qualifikationen der Absolventen aufführt)
  • ein einheitliches Leistungspunktesystem (ECTS = European Credit Transfer System) zur besseren Vergleichbarkeit von Noten und Leistungen sowie zur einfacheren Anrechnung von außerhochschulischen Leistungen

Gefördert werden sollen zudem

  • die Kooperation im Bereich der Qualitätssicherung durch ein neu geschaffenes Akkreditierungssystem. Dieses soll Studierenden und Hochschulen ebenso wie Arbeitgebern als verlässliche Orientierungshilfe hinsichtlich der Qualität von Studienprogrammen dienen und die internationale Anerkennung von Abschlüssen gewährleisten.
  • die Mobilität der Hochschulangehörigen – sowohl der Studierenden, als auch der Lehrenden und Forschenden – durch erleichterten Zugang zu den unterschiedlichen Angeboten und Anerkennung von Auslandsaufenthalten
  • die europäische Dimension der Hochschulbildung, beispielsweise durch Hochschulkooperationen, gemeinsame Forschungsprogramme und internationale Doppelabschlüsse.
  • das Konzept des lebenslangen Lernens, etwa durch flexible Lernangebote und Anerkennung früherer auch außerhalb der Hochschule erworbener Kenntnisse
  • die sozialen Dimension der Hochschulbildung durch mehr Chancengerechtigkeit

Mehr zu diesem Thema:


News RSS-Feeds abonnieren (Öffnet sich in neuem Fenster)

Du willst Manager eines Krankenhauses werden?

mitmischen.de in neuem Design

Events

Studieren in den Niederlanden

T5 Jobmesse

Veranstaltungsübersicht

Links & Infos