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Das passende Modell finden

Auf dem Foto sind zwei Schuhpaare zu sehen.
Der Schuh muss passen - Der Beruf auch.
Foto: WillmyCC

Berufswahl

Das passende Modell finden

Berufe und Schuhe haben etwas Wichtiges gemeinsam: Beide müssen passen! Viele tolle Modelle stehen zur Wahl: Aber wie findet man das richtige?

Wie beim Schuhe-Shoppen, können Eltern, Lehrer und Freunde, bei der Auswahl behilflich sein. Ob ein Schuh beziehungsweise Beruf passt, diese Entscheidung können allein diejenigen treffen, um die es letztlich geht. Und wie beim Schuhkauf spielen „Noten“ eine Rolle: Sind es beim Schuhkauf die Banknoten, kann man bei Bewerbungen für Ausbildung oder Studium mit Erfahrungen aus Praktika oder guten Noten punkten. Am Ende hat man dann sein perfektes Paar Schuhe, das man gar nicht mehr ausziehen möchte.

Dieser Leitfaden hilft Ihnen, Ihrem Kind mit Rat und Tat bei der Auswahl zur Seite zu stehen, gibt Ihnen Tipps im Umgang mit dem Thema „Berufswahl“ und erklärt Ihnen, wie Sie Ihrem Nachwuchs optimale Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Modell bieten können.

Was können Sie tun?

Seien Sie geduldig und auf Augenhöhe
Starten Sie das Gespräch auf Augenhöhe, signalisieren Sie Interesse, fragen Sie nach den Wünschen und Vorstellungen des Kindes. Seien Sie geduldig, das Thema wird immer wieder auf der Tagesordnung stehen.

Geben Sie Ihrem Kind Rückhalt
Grundsätzlich sollten Sie Ihrem Kind zeigen, dass, egal für welchen beruflichen Weg es sich entscheidet, es immer auf Ihre Unterstützung bauen kann.

Lassen Sie los
Die Verantwortung der Eltern bei der Berufsorientierung ist groß. Es gilt, dem Kind dabei als Berater und Unterstützer den Rücken zu stärken. Gleichzeitig müssen Sie lernen, sich zurückzuhalten und loszulassen.

Kein erhobener Zeigefinger
Nehmen Sie Berufswünsche Ihres Kindes ernst, auch wenn sie auf den ersten Blick absurd scheinen. Fragen Sie nach den Gründen. Das „Warum“ führt häufig zu reelleren Alternativen. Sprechen Sie offen über Vor- und Nachteile bestimmter Berufe und halten Sie sich mit einer Wertung zurück.

Austausch ist wichtig
Sprechen Sie mit Ihrem Kind. Tauschen Sie sich aus, über Interessen und Fähigkeiten, und knüpfen Sie dabei Verbindungen zur Arbeitswelt und möglichen Berufen.

Vitamin B nutzen
Ihre Bekannten oder Nachbarn können Ihrem Kind sicher etwas über ihren Beruf erzählen – fragen Sie nach.

Beratung ist das Beste
Bei den Berufsberatern erhält man in persönlichen Gesprächen Antworten auf alle Fragen. Sie können Ihren Nachwuchs gerne begleiten – wenn er es wünscht!

Tests als Schiedsrichter und Hilfe
Gerade das Thema nach Stärken und Schwächen ist ein heikles: Eltern müssen objektiv sein und der Nachwuchs Schwächen annehmen können. Diverse Eignungstests können hier eine Entscheidungshilfe sein – außerdem Klarheit und eventuell neue Denkansätze schaffen.

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abi>> 28.02.2013