Hotellerie als Karrieresprungbrett
Der Hotelkaufmann Michael Küfner (26) hat es geschafft: Nach seiner Ausbildung durchlief er ein internes Personalentwicklungsprogramm bei der ACCOR Hospitality Germany GmbH und arbeitet heute als zentraler Ansprechpartner für Ausbildungsarbeit in der Personalabteilung der Konzernzentrale in München.
Michael Küfner ist Hotelfachmann und Hotelkaufmann. Wer eine Karriere in der Hotelbranche anstrebt, sollte im Team arbeiten können und gut mit Menschen umgehen können.
Foto: Privat
„Wer jung, engagiert und mobil ist und relativ schnell Karriere machen möchte, dem öffnet die Hotellerie sicher gute Möglichkeiten“, sagt Michael Küfner. Der 26-Jährige weiß wovon er spricht. Nach seinem Fachabitur begann er im Januar 2005 eine Ausbildung zum Hotelfachmann im Congress Hotel Mercure Nürnberg. Nachdem er diese nach zweieinhalb Jahren abgeschlossen hatte, sattelte er im Rahmen einer gestaffelten Ausbildung noch ein Jahr drauf und machte den Abschluss zum Hotelkaufmann: „Daher trage ich sowohl den Berufstitel Hotelfachmann als auch Hotelkaufmann.“ Die Zusatzausbildung ermöglichte Michael Küfner ganz neue Möglichkeiten. Neben der Ausbildung im gastronomischen Bereich, wie Gästebetreuung oder Rezeption, erhielt er nun auch tiefere Einblicke in die Abteilungen Buchhaltung und Personalwesen.
Vom Hotelkaufmann zum Koordinator Ausbildung
Michael Küfners Karrieresprungbrett bot sich mithilfe eines einjährigen Traineeship Programms, das er nach seiner Ausbildung absolvierte und das ihn nach Köln führte, wo er eineinhalb Jahre in der Buchhaltung tätig war und auf seine derzeitige Führungsposition vorbereitet wurde. Seit Februar 2010 arbeitet er nun als Koordinator Ausbildung in der Abteilung „HR Development“ (Human Ressources/ Personabteilung) in der Zentrale in München.
„Beide Tätigkeiten haben mit dem ‚üblichen Hotelalltag’, nicht mehr viel zu tun. Der Umgang mit Zahlen, Konten und interner Kontrolle war bis dahin zum größten Teil Neuland für mich. Aber auch der Wechsel in die HR Abteilung war ein komplett neues Kapitel.“ Als zentraler Ansprechpartner für Azubis, Ausbilder und Direktoren steht er nun bei allen Fragen zur Ausbildung zur Verfügung. Außerdem plant und organisiert er interne Wettbewerbe, wie den, „ACCOR Azubi Award“. Auch kümmert er sich um bundesweiten Ausbildungsmaßnahmen wie zum Beispiel die Durchführung der so genannten „Welcome Days“, die Begleitung des ACCOR Traineeship Programms oder die Vermittlung der ACCOR Azubi Award Gewinner ins Ausland.
„Gerade in der Abteilung HR Development ist es toll, jungen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich zu entwickeln und sie bei Ihrem Weg zu begleiten. Angefangen bei den Welcome Days, bei denen wir knapp 420 neuen Auszubildenden die Werte von Accor näher bringen und so eine gemeinsame Basis schaffen. Es macht unheimlich Spaß, mit den Jugendlichen zu arbeiten. Aber auch die Begleitung unserer jungen Talente bereitet mir große Freude. Es macht mich stolz, zu sehen, dass eine Vielzahl der ehemaligen Teilnehmer nach diesem Programm eine Stellung als Abteilungsleiter in einem unserer Hotels inne haben.“
Tipps für die Karriere
Wer eine Karriere in der Hotelbranche anstrebt, sollte im Team arbeiten können, Service orientiert sein und gut mit Menschen umgehen können. Grundsätzlich habe ein Hotelkaufmann die gleichen Anforderungen wie ein Hotelfachmann, erklärt Michael Küfner, nur läge der Fokus zusätzlich auf der Ausübung kaufmännischer Tätigkeiten. „Die Ausbildung zum Hotelkaufmann hat ohne Zweifel die Basis für meine Zukunft geschaffen, ohne die ich mit Sicherheit heute nicht hier wäre. Gerade durch eine so vielfältige Ausbildung in der Hotellerie hat man unglaublich viele Chancen und Möglichkeiten seinen ganz individuellen Weg zu gehen.“ Abiturienten bieten sich viele Möglichkeiten zum Einstieg: Zum Beispiel die klassische Aus- und Weiterbildung, oder auch ein duales Studium, wie es ACCOR in München in Zusammenarbeit mit der Hochschule München Fakultät für Tourismus anbietet. Eines weiß der Hotelkaufmann jedoch ganz sicher: „Mit einer Ausbildung in der Hotelbranche steht einem die ganze Welt offen.“




