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Unterstützung für komplexe IT-Projekte

Foto eines Servers mit Ethernet-Kabel
Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Systemintegration realisieren für die Bundesagentur für Arbeit komplexe Informations- und Kommunikationslösungen.
Foto: Katharina Kemme

Fachinformatikerin für Systemintegration

Unterstützung für komplexe IT-Projekte

Mona Müller hat im IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg den Beruf der Fachinformatikerin mit Fachrichtung Systemintegration erlernt und arbeitet nun im Zentralen Projektmanagement.

Ein Studium kam für Mona Müller nach dem Abitur nicht in Frage: Sie wollte auf eigenen Beinen stehen und einen Beruf mit Zukunft erlernen. Also folgte sie dem Rat eines Oberstufenlehrers und bewarb sich für eine Ausbildung zur Fachinformatikerin. „Bei der Bundesagentur für Arbeit gefiel mir die Sicherheit durch eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst. Ich war überrascht, wie vielseitig die Möglichkeiten innerhalb der Behörde sind. Bisher kannte ich diese ja nur von der anderen Seite, von der Beratung“, erinnert sich die 28-Jährige.

Keine Vorkenntnisse nötig

Fachinformatikerin Mona Müller

Mona Mülller

Foto: Privat

Sie entschied sich gegen die Fachrichtung Anwendungsentwicklung und für den Zweig Systemintegration, weil sie Respekt vor der Softwareentwicklung hatte. Die Angst war aber unbegründet: „Man braucht für die Ausbildung keinerlei Vorkenntnisse, weil man alles von der Pike auf lernt“, berichtet die Fachinformatikerin. Nach dem Abschluss ihrer Ausbildung arbeitete Mona Müller zunächst im Anwenderservice: „Die Abteilung ist für alle Fragen zuständig, die die Mitarbeiter der Bundesagentur für ihre Arbeit rund um ihren Computer haben, sei es zur Hardware oder zur Software“, erklärt Mona Müller. Da sie sich weiterentwickeln wollte, absolvierte sie zusätzlich zu ihrer täglichen Arbeit abends und am Wochenende eine einjährige Aufstiegsfortbildung zur IT-Projektleiterin.

Nach drei Jahren im Anwenderservice wechselte sie anschließend ins Zentrale Projektmanagement. Diese Abteilung unterstützt die Leiter von komplexen (IT-)Projekten im Haus bei ihrer Arbeit. „Wir erstellen notwendige Dokumente, führen Wirtschaftlichkeitsberechnungen durch und organisieren für das Projektteam die notwendige Hard- und Software“, nennt Mona Müller einige Beispiele ihrer vielfältigen Aufgaben im Projektbüro. Darüber hinaus ist das Zentrale Projektmanagement für die Finanzen und das Controlling zuständig – also dafür, dass die Rechnungen für das Projekt bezahlt werden und der Projektfortschritt überwacht wird. Dabei können die Projektbüros auf ein Projektmanagementtool zurückgreifen, für das Mona Müller die Anwenderbetreuung übernommen hat. „Dafür hat mir meine Ausbildung sehr geholfen“, ist sie überzeugt.

Je nach Inhalt dauern die Einsätze in den Projektbüros zwischen einem und fünf Jahren. Bei einem aktuellen Projekt geht es zum Beispiel um ein neues Design und eine neue Technik für den Internetauftritt der Bundesagentur für Arbeit. „Im Projektmanagement muss man sich zudem schnell auf Neues einstellen können“, sagt Mona Müller. „Man kann seinen Tagesablauf nicht planen, sondern muss flexibel auch auf Unvorhergesehenes reagieren.“

Immer etwas Neues lernen

Berufsbegleitend absolviert Mona Müller zudem ein Studium der Wirtschaftsinformatik an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Nürnberg. „Ich muss einfach immer etwas Neues lernen und habe mich schon immer gern weitergebildet“, begründet sie ihr Studium. Nach dem Bachelor will sie auf jeden Fall auch noch den Master anschließen, „um gut für die Zukunft vorbereitet zu sein“. Denn als Fachinformatiker hat man nie ausgelernt: Die IT verändert sich so schnell, dass man bereit sein muss, sich immer weiterzubilden und nicht auf seinem Wissensstand stehenzubleiben.

abi>> 01.11.2018