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Rubrik Lehrer und Eltern


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Servicekaufmann im Luftverkehr

Faszination Luftverkehr

Sebastian Seraphin (19) hat sich mit der Ausbildung zum Servicekaufmann im Luftverkehr einen großen Wunsch erfüllt. Er genießt den Mikrokosmos Flughafen in all seinen Facetten und die Abwechslung, die die Ausbildung ihm bietet.

Sebastian Seraphin steht auf einem Rollfeld. Hinter ihm wird ein Flugzeug beladen.

Voller Begeisterung für die Luftfahrt: Sebastian Seraphin

Foto: Privat

Seit einigen Wochen arbeitet er in der Verwaltung des Münchner Flughafens. Hier dreht sich momentan alles um das große Thema Berufsmesse. Der Flughafen München wird mit einem Messestand vor Ort sein. Es werden die Berufe vorgestellt, die der Flughafen München ausbildet. Der 19-Jährige hilft bei den Marketingmaßnahmen mit. „Allein 148 Schulen mussten in den vergangenen Tagen eingeladen werden", sagt der 19-Jährige. Eine Aufgabe, die im ersten Moment nicht unbedingt dem entspricht, was man unter Service im Luftverkehr gemeinhin versteht. Doch ein Flughafen besteht wie ein Unternehmen auch aus vielen Abteilungen und Bereichen.

Während der zweieinhalbjährigen Ausbildungszeit werden die Auszubildenden der Flughafen München GmbH in jeder Abteilung für mehrere Wochen eingesetzt. „In den ersten Monaten arbeiten wir meistens direkt im Terminal", sagt der 19-Jährige. „Für uns ist das ein tolles Erlebnis und die beste Möglichkeit, den Flughafen und den Umgang mit den Passagieren kennen zu lernen."

Check-in & Co.

Die Passagier- und Flugzeugabfertigung nimmt den größten Teil der Ausbildung ein: Check-in, Ticketing, Boarding, Lost & Found sind die großen Themen, die zusätzlich noch in einem speziellen Lehrgang vertieft und abgefragt werden. In den Genuss der Flugzeugabfertigung wird der Auszubildende im nächsten Jahr kommen - hier geht es dann um die Koordinierung der Flugzeuge am Boden. „Wetterdaten werden ausgedruckt, Ladeanweisungen vergeben, Servicefahrzeuge für Catering und Tankwagen bestellt", sagt Sebastian Seraphin. Die Wochen im Verkehrsdienst stehen ganz im Zeichen der Ablaufkontrolle für die Flugzeuge am Boden.

Das Lernen an der Berufsschule und im Flughafen wechseln sich ab: Sieben bis neun Wochen wird intensiv in der Praxis Berufserfahrung gesammelt bevor es zurück zur Schule geht, wo im Blockunterricht die Erfahrungen vertieft werden und auf die neue Praxis aufgebaut wird. Die Fächer widmen sich Themen wie Sozial- und Länderkunde, Luftfahrtenglisch, der Gesetzgebung rund um die Luftfahrt, der Wirtschaft.

Nach der Ausbildung möchte Sebastian Seraphin zunächst ein paar Jahre in seinem neuen Beruf arbeiten. Dann aber schließt er ein Studium der Luftfahrttechnik nicht aus. „Man sollte eine Begeisterung für die Luftfahrt haben, gerne mit vielen Leuten zu tun haben und eine große Bereitschaft zur Flexibilität, Mobilität und natürlich Service am Kunden mitbringen."

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