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Kauffrau für Marketingkommunikation

Kontaktfreudiges Organisationstalent

"Vor anderthalb Jahren habe ich selbst noch das Internet durchforstet und geguckt, was ich nach dem Abi machen könnte", erinnert sich Sophie Schimansky (20). Gefunden hat sie dabei den Beruf Kauffrau für Marketingkommunikation, den sie nun in Köln bei der antwerpes ag erlernt, einer auf Healthcare spezialisierten Werbeagentur.

Das Foto zeigt Sophie Schimansky am Schreibtisch im Büro, die Hände auf der Computertastatur. Sie hat lange dunkle Haare und lächelt in die Kamera.

Kontaktfreudig, kreativ und gut im Organisieren: Die Eigenschaften, mit denen Sophie Schimansky sich selbst beschreibt, passen gut zum Beruf der Kauffrau für Marketingkommunikation.

Foto: antwerpes ag

„Ich habe schon früher total gern Werbung geguckt und mich dafür interessiert, wie die Leute dazu gebracht werden sollen, ein Produkt zu kaufen oder eine Dienstleistung in Anspruch zu nehmen", erzählt Sophie Schimansky. Doch der Beruf passe nicht nur zu ihren Interessen, sondern auch zu ihren Eigenschaften: „Ich bin kontaktfreudig, kreativ und vor allem habe ich ein Faible fürs Organisieren, was in dem Beruf sehr wichtig ist."

Neuordnung des Berufs

Der Beruf Kaufmann/-frau für Marketingkommunikation hat vor drei Jahren die Werbekaufleute abgelöst. Wie die Werbekaufleute arbeiten die Kaufleute für Marketingkommunikation vor allem in Werbeagenturen und bei anderen Dienstleistern rund um Werbung, Marketing und Public Relations. Sie beraten Kunden zu Werbemaßnahmen, konzipieren Aktionen und Kampagnen, leiten deren Umsetzung und planen und kontrollieren die Budgets. Im Vergleich zu den Werbekaufleuten lernen die angehenden Kaufleute für Marketingkommunikation eine größere Vielfalt an Werbe- und Kommunikationswegen kennen. Sie beschränken sich nicht auf Print, Radio, Fernsehen, Außenwerbung und Kino, sondern wissen auch Telefonmarketing, Messebeteiligungen, Sponsoring oder Möglichkeiten des Internets sinnvoll einzusetzen.

„Dass ich direkt in die laufenden Projekte eingebunden werde und viel selbstständig arbeiten kann, anstatt nur meinem Ausbilder zuzuarbeiten", erzählt Sophie Schimansky. Die 20-Jährige hat schon selbst Kundenkontakt und konnte schon in den ersten Monaten ihrer Ausbildung viel Praxiserfahrung sammeln.

Planen und agieren

Einen festen Alltag gebe es in einer Agentur nicht, aber wiederkehrende Tätigkeiten. Für die angehende Kauffrau für Marketingkommunikation liegen die vor allem auf zwei Gebieten: „Einmal sind das planende, übergeordnete Aufgaben. Wenn mir zum Beispiel ein Kunde am Telefon erklärt, wie er sich die neue Webseite vorstellt, stelle ich einen Arbeits- und Terminplan auf und erkläre die Wünsche den Kollegen aus dem Screendesign und der IT, die diese Wünsche dann umsetzen. Daneben gibt es auch Aufgaben, bei denen ich selbst tätig werde und zum Beispiel eine Website ändere oder Fotos bearbeite."

Gerade neigen sich für die Auszubildende acht Monate im Bereich der Kundenberatung Digital ihrem Ende zu. Nächste Ausbildungsstation wird die Kundenberatung Klassik sein, in der es vor allem um Print-Produkte wie Flyer, Anzeigen und Broschüren geht. „Meine Aufgaben in der Kundenberatung Klassik werden ähnlich den jetzigen sein. Aber während ich momentan eng mit den Programmierern zusammenarbeite, werde ich dort vor allem mit Grafikern zu tun haben", meint die Wahl-Kölnerin.

Im weiteren Verlauf ihrer Ausbildung werden dann kaufmännische Aufgaben immer wichtiger. „An das Kalkulieren von Aufträgen, das Erstellen von Angeboten und das Überwachen von Budgets taste ich mich natürlich erst langsam heran. Schließlich sind diese Arbeiten mit enormer Verantwortung verbunden", erzählt Sophie Schimansky, „aber schon jetzt habe ich die Möglichkeit, mich daran zu versuchen und überarbeite meine Berechnungen dann mit meinem Ausbilder."

Gerade die Vielseitigkeit des Berufs gefällt der angehenden Kauffrau für Marketingkommunikation. Sie überlegt schon jetzt, wie sie sich im Anschluss an die Ausbildung weiterentwickeln kann: „Ich werde meine Ausbildung mit 21 Jahren abschließen. Danach habe ich noch genug Zeit, ein Studium draufzusatteln oder weitere Berufserfahrung zu sammeln und mich in Ruhe umzusehen. Diese Ausbildung zu meiner ersten beruflichen Basis zu machen war aber mit Sicherheit eine gute Entscheidung."

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