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Rubrik Lehrer und Eltern


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Ausbildungsordnungen

Neue Ausbildungswege zum Mediengestalter

Das Bundesinstitut für Berufsbildung BiBB hat 2007 die Ausbildung zum Mediengestalter neu geregelt. Der Beruf heißt nun "Mediengestalter Digital und Print" und ausgebildet wird in drei, nicht mehr in vier Fachrichtungen.

„Beratung und Planung", „Konzeption und Visualisierung" und „Gestaltung und Technik", so heißen die drei neuen Fachrichtungen. Allen Ausbildungsordnungen gemeinsam ist, dass der Umgang mit digitalen Daten und Computerprogrammen, also das Datenhandling, und die Integration der Daten in verschiedene Medien nach wie vor einen großen Umfang in der Ausbildung einnehmen. Neu ist allerdings, dass sich die Azubis in den ersten beiden Ausbildungsjahren intensiver als bisher mit Gestaltung und Typographie befassen. Außerdem wurden neue Wahlqualifikationsangebote für die Azubis eingeführt, beispielsweise Systembetreuung oder datenbankbasierte, interaktive und audiovisuelle Medienprodukte.

Die Fachrichtungen haben folgende Schwerpunkte:

  • Beratung und Planung": Die Azubis erfahren mehr als bisher über Marketing, Betriebswirtschaft und Verkauf. Sie lernen unter anderem, wie Kundenberatung funktioniert und Kundenwünsche ermittelt werden, wie man zusammen mit dem Kunden ein Marketingziel festlegt und die Projekte, die dafür notwendig sind, plant, wie das Budget dafür aufgeteilt und das Projekt gemäß den Anforderungen des Kunden umgesetzt wird.
  • Konzeption und Visualisierung": Mediengestalter dieser stark gestaltungsorientierten Fachrichtung erstellen Konzepte für unterschiedliche Medienprodukte wie Werbebroschüren oder Internetseiten. Sie sammeln Ideen für die Konzepte und prüfen, ob sich diese mit den Anforderungen des Kunden, den technischen Rahmenbedingungen und dem Budget vereinbaren lassen. Ihre Entwürfe setzen sie am Bildschirm um und präsentieren sie den Kunden.
  • Gestaltung und Technik": Diese Fachrichtung ist eher produktionsorientiert, denn hier geht es vor allem um die technische Umsetzung der Kundenwünsche. Nach deren Anforderungen tragen die Mediengestalter die benötigten Daten für das gewünschte Medienprodukt zusammen. Dann werden die Daten - das können Text-, Grafik-, Audio- oder Videodaten sein - für die mediengerechte Weiterverarbeitung aufbereitet. So können die gleichen Medienelemente für unterschiedliche Formen, beispielsweise Print-Magazine oder multimediale Produkte wie CD-ROMs, verwendet werden.

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