Vielseitig einsetzbar
Isabel Zachlod (22) lernt bei der Deutschen Telekom in Köln den Beruf der Industriekauffrau mit Zusatzqualifikation Wissensmanagement.
Mit 11.000 Azubis ist die Deutsche Telekom Deutschlands größter Ausbildungsbetrieb.
Foto: Deutsche Telekom AG
Den ersten Kontakt zu ihrem künftigen Arbeitgeber knüpfte die Abiturientin, die 2008 ihren Abschluss machte, auf einer Ausbildungsmesse in Köln. „Mein Freund hatte im Jahr zuvor bereits eine Ausbildung bei der Deutschen Telekom angefangen, und was er erzählte, gefiel mir gut", berichtet Isabel Zachlod, die sich schließlich über das Internet bei der Telekom beworben hat. Nach einem Online-Test, einem Assessment Center und einem Vorstellungsgespräch bekam sie das Angebot.
Während ihrer Ausbildung durchläuft die 22-Jährige verschiedene Abteilungen - von Personal über Marketing/Vertrieb, Einkauf und Leistungserstellung bis hin zu Finanzen/Controlling. „Diese Vielfalt finde ich besonders spannend", meint die Rheinländerin. „Da ich viele Bereiche kennen lerne, habe ich später die Chance, in den unterschiedlichsten Abteilungen eingesetzt zu werden."
Virtueller Berufsschulunterricht
Momentan ist Isabel Zachlod im ersten Ausbildungsjahr. In den ersten Monaten wird sie sich erst einmal einen Überblick über die Aufgaben der einzelnen Abteilungen verschaffen. Wo genau sie eingesetzt und welche Aufgaben sie übernehmen wird, entscheidet sie zusammen mit ihrem Mentor und ihrem Ausbilder. Der Mentor ist während der ganzen Zeit ihr Ansprechpartner, der ihr bei Fragen und Problemen betrieblicher Art hilft.
"Mein Freund hatte im Jahr zuvor bereits eine Ausbildung bei der Deutschen Telekom angefangen, und was er erzählte, gefiel mir gut", berichtet Isabel Zachlod.
Foto: Deutsche Telekom AG
Nach und nach wird Isabel Zachlod dann kleinere Arbeitspakete und damit immer mehr Verantwortung übernehmen. „Es liegt ganz an einem selbst, wie viel man sich zutraut und wie viel Engagement man zeigt", ist die Auszubildende überzeugt. Auch ein Auslandsaufenthalt ist während ihrer Ausbildung möglich. „Darauf muss man sich allerdings separat bewerben und gut Englisch sprechen können - versuchen möchte ich es auf jeden Fall."
Ins Berufsleben gestartet ist sie mit einer zweiwöchigen Einführungsphase in einem Kongresshotel in Neuss. Dort lernte sie mit weiteren Auszubildenden aus ganz Deutschland die Grundlagen der Ausbildung und den Aufbau des Unternehmens kennen. „Drei- bis viermal im Jahr kommen wir auf diese Art für eine Woche zusammen, um Klausuren zu schreiben und Unterrichtsveranstaltungen zu besuchen. Ansonsten habe ich einmal pro Woche Online-Unterricht über das Internet", erzählt Isabel Zachlod. Die Azubis treffen sich dann nur per Headset und Mikrofon im virtuellen Klassenraum.
Drei Jahre lang dauert die Ausbildung insgesamt, für die Zusatzqualifikation Wissensmanagement, für die sich nur Abiturienten bewerben können, muss Isabel Zachlod noch eine weitere Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer bestehen: „Ich lerne dabei, wie man mit Wissen umgeht und dies an den entsprechenden Stellen eines Unternehmens effizient einsetzen kann."

