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Umfassende Einblicke in Wertpapiergeschäfte

Auszubildende Linda Maaß posiert am Dienstag, 8. Januar 2013 in ihrem Unternehmen in Muenchen.
Union Investment bietet die Ausbildung zur Investmentfondskauffrau mit einem BWL-Studium an - somit erfahren Studierende eine gute Kombination aus Praxis und Theorie.
Foto: Christof Stache

Investmentfondskauffrau

Umfassende Einblicke in Wertpapiergeschäfte

Jenny Uhlmann (21) hat sich für ein besonderes Ausbildungspaket entschieden: Bei Union Investment erlernt sie den Beruf der Investmentfondskauffrau – im Rahmen eines dualen BWL-Studiums.

Schon auf dem Wirtschaftsgymnasium stellte Jenny Uhlmann fest, dass sie wirtschaftliche Zusammenhänge und insbesondere der Kapitalmarkt verstärkt interessieren. „Ich habe mich dann im Internet über passende Berufsausbildungen informiert und dabei das Inserat von Union Investment entdeckt“, erinnert sie sich. „Da ich auch gern studieren wollte, war die Ausbildung zur Investmentfondskauffrau in Verbindung mit einem BWL-Studium für mich die perfekte Möglichkeit, Theorie und Praxis zu kombinieren.“ Kurzerhand schickte sie ihre Online-Bewerbung ab und wurde prompt zu einem Videointerview sowie zum Assessment Center im Unternehmen eingeladen, bei dem sie überzeugte.

Durch sämtliche Abteilungen

Ein Porträt-Foto von Jenny Uhlmann

Jenny Uhlmann

Foto: Christiane Lendt

Inzwischen ist Jenny Uhlmann im letzten Jahr ihrer auf zweieinhalb Jahre verkürzten Ausbildung und hat bereits zahlreiche Unternehmensbereiche am Hauptstandort in Frankfurt am Main kennengelernt. „Die Aufgaben können je nach Abteilung sehr unterschiedlich sein, was die Ausbildung abwechslungsreich macht. In vielen Abteilungen kann ich schnell Verantwortung übernehmen und das Team aktiv unterstützen.“ In der Fondsbuchhaltung etwa buchte sie Wertpapiergeschäfte und berechnete täglich die Fondspreise. Im Kundenservice erlernte sie alles von der Erfassung der Kundenaufträge bis hin zum telefonischen Kundenkontakt. „Mein bisheriges Highlight jedoch war der Aufenthalt in der Abteilung Kapitalmarktkommunikation. Dort durfte ich jeden Tag an den Meetings im Portfoliomanagement teilnehmen und spannende Artikel sowie Marktberichte schreiben, die dann auch veröffentlicht wurden.“

Zusammenspiel von Theorie und Praxis

Die praktischen Inhalte der Ausbildung werden durch Theorie im Blockunterricht an der Berufsschule ergänzt. Insgesamt sechs Blöcke von jeweils rund sechs Wochen Dauer verteilen sich auf die zweieinhalb Jahre. „Zu den kaufmännischen Grundlagen kommen ausbildungsspezifische Lernfelder, die sich um Themen wie Immobilienfonds, die Börse oder besondere Wertpapierarten drehen“, berichtet die 21-Jährige.

Bundesweit gibt es nur zwei Investmentfondsklassen mit je zwölf Auszubildenden – für sie ein Vorteil. „Durch die kleine Klassengröße ist die Lernatmosphäre sehr angenehm und die Lehrkräfte können individuell auf Fragen eingehen.“ Donnerstags und samstags besucht sie gemeinsam mit den anderen Auszubildenden die Vorlesungen an der Hochschule in Mainz. „Dort absolvieren wir das ausbildungsintegrierende Studium der Betriebswirtschaftslehre.“ Aktuell befindet sich Jenny Uhlmann im dritten von insgesamt sieben Semestern. „Besonders gut gefällt mir, dass die Inhalte sehr praxisnah gestaltet sind, viele Dozenten aus der Wirtschaft kommen und daher auf spannende Praxisbeispiele zurückgreifen können.“

Weitere Praxisphasen oder Festanstellung

Weil Jenny Uhlmann sich nach der Ausbildung noch im Studium befindet, wird ihr freigestellt, ob sie weiterhin die verschiedenen Unternehmensbereiche kennenlernen oder direkt in eine Festanstellung wechseln möchte. Dabei ist der Einstieg in die verschiedensten Abteilungen denkbar – egal ob Fondsbuchhaltung, Vertrieb oder Portfoliomanagement. „In welchem Unternehmensbereich ich später einmal arbeiten möchte, steht noch nicht fest. Auf jeden Fall aber möchte ich nach dem Bachelor ein berufsbegleitendes Masterstudium absolvieren, um mich im Finanzbereich zu spezialisieren.“

So kann ein Arbeitstag aussehen >>

abi>> 25.06.2019