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juwi AG: Auszubildender Bürokaufmann

Ohne Ordnung geht es nicht

Christoph Breisch ist ein Pionier. Er ist einer der drei ersten Auszubildenden bei juwi. Seit dem vergangen Sommer erlernt er im Wörrstadter Unternehmen den Beruf des Bürokaufmanns.

Eine Reihe Windräder schlängelt sich an einer Autobahn entlang.

Affinität erneuerbare Energien. Der Arbeitsplatz von Christoph Breischs ist allerdings im Büro.

Foto: juwi AG

„Ich habe mich mehr oder weniger auf gut Glück beworben", erinnert sich der 19-Jährige. Dass bei juwi noch eine Azubi-Stelle zu besetzen war, hatte der junge Mann aus Alzey bei Mainz nicht gewusst. Das Unternehmen kannte er aus Zeitungsberichten.

Christoph Breisch schickte eine Bewerbungsmappe und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Das Gespräch dauerte ungefähr anderthalb Stunden und hatte es in sich, wie sich Christoph Breisch erinnert. „Ich wurde ziemlich ausgefragt." Eingebaut in das Gespräch waren auch mehrere kleine Tests. Unter anderem wechselten Christophs Gesprächspartner unvermittelt ins Englische. An anderer Stelle waren seine Fähigkeiten in Prozentrechnung gefragt.

Urlaubsanträge und Jahresabschluss

Die ersten Monate bei juwi arbeitete der Alzeyer in der Personalabteilung, wo auch die Ansprechpartnerin für die Azubis beschäftigt ist. Christoph Breisch lernte unter anderem, Urlaubsanträge zu verwalten und die Stammdaten der Mitarbeiter zu pflegen. Nach vier Monaten wechselte er in die Buchhaltung, wo er die aufregende Zeit des Jahresabschlusses miterlebte. „Da merkt man schon, dass das sehr wichtig ist und alle irgendwie im Stress sind", beobachtete der 19-Jährige. Er war jedoch mehr in die Routinetätigkeiten eingebunden, zum Beispiel in das Buchen und richtige Ablegen von Rechnungen. Der nächste Wechsel führte den Azubi vor wenigen Tagen in die Unternehmenskommunikation, in deren Anforderungen und Aufgaben er sich gerade einarbeitet. An zwei Tagen pro Woche besucht er die Berufsschule in Alzey, wo er mit einem der beiden anderen juwi-Azubis in derselben Klasse lernt.

„Wundertaten muss man in dem Beruf nicht vollbringen, aber sehr ordentlich muss man sein", beschreibt Christoph Breisch seine bisherigen Erfahrungen. Ordnung sei sehr wichtig, weil Bürokaufleute mit Unterlagen und Belegen umgehen, die sie für ihre Arbeit immer wieder brauchen, zum Beispiel Krankenscheine, Lohnsteuerkarten oder Rechnungen. Ohne eine systematische und gewissenhafte Ablage kann dabei viel schief und viel Zeit beim Suchen verloren gehen.

Parallel zu seiner Ausbildung durchläuft auch Christoph Breisch die juwi Academy. Bisher hat er allerdings nur am Einführungstag teilgenommen. „Die Grundlagenkurse soll ich auf jeden Fall auch noch machen, aber Termine habe ich dafür noch nicht", blickt er voraus. Doch bis zum Ende seiner Ausbildung mit der IHK-Abschlussprüfung hat er ja auch noch etwa zwei Jahre Zeit.

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