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Kundennah und zukunftsorientiert

Junger Mann zeigt auf Infobroschüre.
Kunden in der Servicestelle beraten und betreuen ist eine der Hauptaufgaben von Katja Blankenburg in der Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen.
Foto: Heidrun Hönninger

Kauffrau im Gesundheitswesen

Kundennah und zukunftsorientiert

Seit 2015 macht Katja Blankenburg eine dreijährige Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Berlin. In der Servicestelle ist die 31-Jährige für die Beratung der Kunden zuständig.

Als Katja Blankenburg 2005 ihr Abitur machte, entschied sie sich zunächst für eine Ausbildung zur Hotelfachfrau. Fast sieben Jahre lang arbeitete sie anschließend in diesem Beruf. „Ich habe aber irgendwann gemerkt, dass ich damit nicht so richtig glücklich bin“, erklärt die 31-Jährige. Sie begann, nach Alternativen zu suchen. Da sowohl ihr Vater als auch ihr Mann Krankenpfleger sind, wurde sie auf die Gesundheitsbranche aufmerksam. „Berufe in diesem Bereich haben ein interessantes, abwechslungsreiches Aufgabengebiet, und man hat viel mit Menschen zu tun“, erklärt Katja Blankenburg. „Außerdem sind sie zukunftsfähig.“

2015 machte sie Nägel mit Köpfen und entschied sich für eine Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen bei der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Berlin. „Es war mein Wunsch, bei einer großen Krankenkasse zu arbeiten. Deshalb war es natürlich super, dass das geklappt hat“, freut sie sich. Die KKH bietet in der Ausbildung drei Schwerpunkte an: den Vertrieb (‚Neue Kunden überzeugen und gewinnen‘), den Betrieb (‚Organisieren und Optimieren‘) und die Servicestelle (,Kunden beraten und betreuen‘). Katja Blankenburg hat sich für die Servicestelle entschieden. Dort berät sie die Kunden persönlich am Standort, per Mail oder auch telefonisch. „Da man vorher nicht weiß, mit welchem Anliegen der Kunde kommt, finde ich diese Aufgabe sehr spannend“, erklärt Katja Blankenburg. „Toll ist auch, dass man nicht nur schnell Verantwortung übernehmen darf, sondern auch gute Kontakte zu den Kunden bekommt.“

Umfangreiche Prüfungsvorbereitung

Ein Porträt-Foto von Katja Blankenburg

Katja Blankenburg

Foto: privat

Neben ihrem Einsatz in der Servicestelle absolviert die angehende Gesundheitskauffrau Berufsschulseminare, zum Beispiel zu den Themen Marketing, Buchhaltung und Rechnungswesen. Nahezu alle KKH-Azubis sind von der „richtigen“ Berufsschule befreit und werden stattdessen in internen, sehr spezifischen Seminaren unterrichtet. Nur die Zwischen- und Abschlussprüfung findet dann zusammen mit den regulären Berufsschülern statt. Zusätzlich gibt es ein- bis zweiwöchige Seminare zu Spezialthemen – etwa zum Thema Krankengeld, Versicherungsverhältnis oder Mutterschaft –, bei denen deutschlandweit alle KKH-Azubis zusammenkommen. „Mir gefällt, dass wir uns dadurch alle untereinander kennenlernen und außerdem sehr gut auf die Prüfungen vorbereitet werden“, berichtet Katja Blankenburg.

Mittlerweile ist die 31-Jährige im zweiten Ausbildungsjahr. Für die Zukunft wünscht sie sich vor allem, dass sie nach einer erfolgreichen Abschlussprüfung von der KKH übernommen wird. „Ich kann mir gut vorstellen, dann weiterhin in der Servicestelle zu arbeiten“, erklärt sie. „Aber es gäbe natürlich auch die Möglichkeit, den Bereich zu wechseln.“ Außerdem bietet die KKH ambitionierten Mitarbeitern Entwicklungsprogramme für die Übernahme von Führungspositionen an. „Aber das lasse ich auf mich zukommen.“

Hier geht's zum typischen Tagesablauf >>

abi>> 09.01.2017