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Die ersten Tage in der Ausbildung

Ein guter Start

Den Ausbildungsvertrag in der Tasche — nun kann es losgehen mit dem Einstieg ins Berufsleben. Doch für deinen ersten Tag solltest du noch ein paar wichtige Vorbereitungen treffen.

In einem Großraumbüro sitzen einige Menschen und unterhalten sich oder telefonieren.

Für einen entspannten Berufsstart sollten vorher einige Dinge geregelt sein.

Foto: Getty Images

Pünktlichkeit zieht

Ein pünktliches Erscheinen zum Ausbildungsantritt ist ganz wichtig. Daher solltest du dich vor dem ersten Arbeitstag über die Anfahrt zum Betrieb informieren. Fahr vorher die Strecke ab, wenn du vorhast, mit dem Auto zum ersten Tag zu kommen. Bei den öffentlichen Verkehrsmitteln solltest du auf Nummer sicher gehen und eine Bahn oder einen Bus früher einplanen. Doch auch der Abend vorher gehört zur Vorbereitung. Geh nicht zu spät ins Bett, damit du fit und ausgeschlafen in den ersten Arbeitstag starten kannst.

Girokonto – fürs Geld

Du benötigst ein Girokonto, damit dir dein Arbeitgeber die Ausbildungsvergütungen überweisen kann. Falls du noch nicht über ein eigenes Girokonto verfügst, musst du dir eines einrichten lassen. Dabei lohnt es sich, die Angebote und Leistungen der Kreditinstitute zu vergleichen. Am ersten Tag solltest du spätestens, wenn es noch nicht vorher angefragt wurde, deinem Arbeitgeber oder der Personalabteilung deine Kontonummer, Bankleitzahl und den Namen der Bank oder der Sparkasse mitteilen.

Versicherungen

Für den Start in die Ausbildung musst Du einen Vertrag mit einer Krankenkasse abschließen, denn als Auszubildender bist du nicht mehr bei Deinen Eltern mitversichert. Auch hier lohnt sich der Vergleich von Preisen und Leistungen. Der Mitgliedsbeitrag der Krankenkasse wird dir direkt vom Bruttolohn abgezogen. Neben den Krankenversicherungsgebühren werden auch die Beiträge für Pflege-, Renten-, Arbeitslosen-, Unfallversicherung und die Lohnsteuer von der Ausbildungsvergütung abgezogen. Der an dich ausgezahlte Geldbetrag ist der Nettolohn.

Papiere nicht vergessen

Der Betrieb benötigt mindestens zwei Dokumente, die du am ersten Tag mitbringen solltest: die Lohnsteuerkarte (bekommst du von zuständigen Finanzamt) und einen Sozialversicherungsausweis, den du bei Abschluss der Krankenversicherung erhältst. Je nach Ausbildungsberuf musst du eventuell auch ein polizeiliches Führungszeugnis mitbringen, dass aussagt, ob du Vorstrafen hast. Das kannst du beim Einwohnermeldeamt/ Bürgeramt beantragen. Kümmere dich rechtzeitig darum.

Ärzte-Check

Falls du bei Ausbildungsbeginn noch nicht 18 Jahre alt bist, brauchst du eine Bescheinigung des Hausarztes, dass du für den gewählten Beruf gesundheitlich geeignet bist. Auch ist bei manchen Berufen grundsätzlich ein Gesundheitszeugnis mitzubringen. Darin wird dir – je nach Beruf – bescheinigt, dass du gesundheitlich geeignet bist und beispielsweise keine ansteckenden Krankheiten hast.

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