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Traineeprogramm

Vielseitiger Berufseinstieg

Maike Wulf (30) arbeitet in der Abteilung Personalservice und -beratung der Techniker Krankenkasse (TK) in der Zentrale in Hamburg. Der Einstieg gelang ihr über ein Traineeprogramm.

Maike Wulf, sie trägt ein schwarzes Kostüm mit einer weißen Bluse.

Nach ihrem Traineeprogramm wurde Maike Wulf von der Abteilung Personalservice und -beratung übernommen.

Foto: Techniker Krankenkasse

Den Tipp gab eine Bekannte: „Bewirb dich doch in der Personalabteilung der Techniker Krankenkasse, die sollen ganz gut aufgestellt sein.“ Maike Wulf, die zuvor Industriekauffrau gelernt hatte, gefiel die Idee. Ihr BWL-Studium in Münster neigte sich dem Ende zu, ihr Schwerpunkt war „Organisation und Personalwirtschaft“, nun musste sie sich bald entscheiden. Auf der Homepage der TK erfuhr sie vom Traineeprogramm: Eine 24-monatige, intensiv betreute „Ausbildung für Akademiker“, die auf verschiedene Aufgaben und Positionen im Unternehmen vorbereitet. „Diese vielseitige Variante des Berufseinstiegs hat mich gleich angesprochen, und zeitlich passte es auch perfekt.“ Das Programm startete direkt im Anschluss an ihre Diplom-Prüfungen. Nach zwei Vorstellungsgesprächen kam im August 2008 die telefonische Zusage.

Acht Stationen

An ihrem ersten Arbeitstag erhielt Maike Wulf einen Plan zum Ablauf des Traineeprogrammes, das sie in der Hamburger TK-Zentrale durchlief. „Es waren insgesamt acht Stationen, die meisten zählten zum Personalbereich. Für jede Station waren ungefähr drei Monate vorgesehen.“ Entsprechend abwechslungsreich waren die Aufgaben. Auch in der Abteilung Personalservice und -beratung, in der sie jetzt fest eingestiegen ist, sammelte sie damals schon Erfahrungen. Hier stand der Kontakt zu Bewerbern und TK-Mitarbeitern im Vordergrund. „Dazu gehören Themen wie Rekrutierung und Tarifvereinbarungen, erklärt Maike Wulf, die auch schon als Trainee einige Einstellungsgespräche selbst führen durfte. Außerdem übernahm sie die Teilprojektleitung bei der Optimierung des E-Recruiting-Systems.

Im Bereich Personalgrundsätze und Projekte habe sie zum Beispiel an neuen Konzepten zum E-Recruiting mitgewirkt. „Unter anderem war ich an dem Aufbau der Karriereseiten auf der TK-Homepage beteiligt“, erklärt sie. Dabei habe sie aber nicht nur am Computer gesessen. „Es gab auch viele Teamsitzungen, in denen wir die Gestaltungsmöglichkeiten diskutiert haben.“

„In der Abteilung Personalentwicklung drehte sich alles um die Förderung von Mitarbeitern und Teamentwicklung“, erinnert sie sich an eine weitere Ausbildungsstation. „Dabei habe ich zum Beispiel einen Tagesworkshop organisiert.“ Abgerundet wurde das Traineeprogramm durch Hospitationen in anderen TK-Niederlassungen. „Ich war zum Beispiel für drei Tage in Saarbrücken, um den Kundendialog kennenzulernen.“

Nebenbei hat sie auch an sehr vielen Seminaren teilgenommen, die in den TK-Bildungszentren durchgeführt wurden. „Dabei wurden übergreifende Themen behandelt, etwa Projektmanagement oder Soft Skills wie Kommunikation.“ Bei diesen Gelegenheiten sind alle 16 Trainees ihres Jahrgangs zusammengekommen, die das Programm - je nach ihren Fachrichtungen - sonst in anderen Unternehmensbereichen wie Marketing, Controlling oder Gesundheitsmanagement absolvierten.

Weil das Programm als Berufseinstieg für Akademiker konzipiert wurde, hatte Maike Wulf von Anfang an Aussicht auf eine langfristige Beschäftigung bei der TK. „Natürlich muss man dafür auch entsprechende Leistungen bringen und den Dialog mit dem Tutor suchen“, betont sie.

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