Begeisterung für Technik und Mechatronik
Schon während seines Maschinenbau-Studiums entdeckte Timo Döring seine Begeisterung für Mechatronik und Automatisierungstechnik. Jetzt hat er seinen Traumjob gefunden: Seit April 2011 arbeitet der 26-Jährige als Entwicklungsingenieur im Bereich Prozessautomation bei der Festo AG & Co. KG.
Timo Döring hat schon während seines Studium Kontakte zu seinem jetzigen Arbeitgeber geknüpft.
Foto: Festo
Seinen künftigen Arbeitgeber konnte Timo Döring bereits während seines Bachelor-Studiums an der Fachhochschule Esslingen kennen lernen. „Ich schrieb bei der Festo AG & Co. KG meine Bachelorarbeit zu einem Thema aus dem Bereich der CAD-Methodik und war dort auch als Werkstudent tätig. Nachdem ich im Sommer 2009 mein Studium mit dem „Bachelor of Engineering“ abgeschlossen hatte, begann ich mein Masterstudium im Fach Maschinenbau mit Schwerpunkt Simulation an der Fachhochschule in Reutlingen“, erzählt der 26-Jährige. Als er nach einem passenden Thema für seine Masterthesis suchte, bekam er wieder die Möglichkeit, eine Abschlussarbeit bei Festo zu schreiben. Dieses Mal beschäftigte er sich mit Mehrkörpersimulationen, also Computersimulationen von Einzelkörpern, die durch Gelenke miteinander gekoppelt sind. Als Timo Döring erfuhr, dass bei dem Unternehmen eine Stelle als Entwicklungsingenieur im Bereich Prozessautomation frei war, zögerte er nicht lange und reichte über das Internet-Bewerbungsportal seine Unterlagen ein. Seit April 2011 ist der Hochschulabsolvent nun für die Entwicklung von pneumatischen Antrieben für die Prozessautomation zuständig. Warum er sich für die Festo AG & Co. KG als Arbeitgeber entschieden hat? „Neben meiner fachlichen Begeisterung für die Automatisierungstechnik waren für mich auch das angenehme Arbeitsklima und die guten Weiterbildungsmöglichkeiten entscheidend.“
Wer einen speziellen Kurs oder eine Schulung besuchen möchte, erhält jederzeit – in Abstimmung mit seinem Abteilungsleiter – die Möglichkeit dazu. Egal ob real oder virtuell: „Ich kann zum Beispiel im Selbststudium eine virtuelle Akademie von zu Hause aus besuchen und mich in verschiedenen Themen fit machen, beispielsweise in Explosionsschutz oder in verschiedenen Anwendungsgebieten von Festo-Produkten. Dazu werden oft anschauliche Animationen und Videos gezeigt.“ Aber die Kurse müssen nicht immer nur technischer Natur sein, wer möchte, „kann sich auch für einen 10-Finger-Schreibkurs anmelden.“
Viel Tüfteln und Entwickeln
Als Entwicklungsingenieur von Antrieben für die Prozessautomation ist Timo Döring an verschiedenen Arbeitsphasen beteiligt, bis das Endprodukt fertig ist und an Kunden verkauft werden kann. „Das reicht vom ersten kreativen Konstruieren bis zur Erstellung technischer Dokumentationen“, erklärt der Ingenieur. „Am häufigsten arbeite ich am PC, wo ich zum Beispiel für die Konstruktion einer Antriebseinheit CAD-Modelle erstelle – das sind technische 3D-Zeichnungen.“ Aber auch Besprechungen mit Kunden oder Kollegen gehören zu seinen Aufgaben. Ist eine Konstruktion, an der er meist zusammen mit Kollegen viele Wochen lang gearbeitet hat, schließlich fertig, ist das schon ein kleiner Arbeitserfolg: „Wenn man etwas in der Hand halten kann, was man selbst oder im Team konstruiert hat, dann fühlt sich das klasse an. Man freut sich immer, wenn etwas funktioniert oder man eine positive Rückmeldung bekommt – dann hat sich die viele Arbeit gelohnt.“




